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Bärbel Janz-Pfister aus Pöring (links), Peter Pernsteiner (Leiter der Arbeitsgruppe Bahnlärm des Gemeinderates von Zorneding) und Bianka Poschenrieder (2. Bürgermeisterin von Zorneding) freuten sich sehr, dass noch einmal über hundert Fragebögen zusammengekommen sind.

Zornedinger melden sich zu Wort

Massenhaft Protest gegen Bahnlärm

Die Gemeinde Zorneding hat in den letzten Tagen noch einmal kräftig für eine Teilnahme ihrer Bürger an der Fragebogenaktion des Eisenbahn-Bundesamtes geworben. Mit Erfolg. Der Rücklauf ist stark. 

Zorneding – „Nachdem das Eisenbahn-Bundesamt im Rahmen seiner Lärmaktionsplanung alle Rückmeldungen der Bürger bearbeiten muss und auf dieser Basis Vorschläge für künftige Lärmschutzmaßnahmen des Bundes erarbeitet, war es dringend angebracht, an dieser Aktion teilzunehmen“, heißt es aus dem Rathaus.

Am Dienstag wurden die gesammelten Fragebögen im Zornedinger Rathaus zusammengetragen und als Paket ans Eisenbahn-Bundesamt geschickt, damit sie noch fristgerecht bis Freitag ankommen.

2. Bürgermeisterin Bianka Poschenrieder (SPD) begeisterte sich sehr, dass „auf diesem Weg nun mehr als hundert zusätzliche Bürgerbeteiligungen an das Eisenbahn-Bundesamt geschickt werden. Ich bedanke mich bei der Arbeitsgruppe Bahnlärm und bei Bärbel Janz-Pfister für das große Sammel-Engagement.“

Bis einschließlich Freitag, 25. August, hat übrigens noch jeder Bürger Gelegenheit, sich via Internet beim Eisenbahn-Bundesamt über den Bahnlärm vor seiner Haustüre zu beschweren. Das geht ganz einfach über die Internet-Adresse www.laermaktionsplanung-schiene.de mit kurzer Registrierung per E-Mail.

Die Bürger müssen danach nur noch zwölf Fragen im Multiple-Choice-Verfahren beantworten – das ist in weniger als zehn Minuten erledigt, heißt es.

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