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Wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit zur neuen Vorsitzenden des CSU-Ortsverbands Zorneding gewäht: Jutta Sirotek.

Bei Jahreshauptversammlung

Zornedinger CSU schmeißt Presse raus

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Zorneding - Die designierte neue CSU-Chefin in Zorneding, Jutta Sirotek, hatte die Presse im Vorfeld der Jahreshauptversammlung der Partei eigens eingeladen, damit diese über den Neuanfang nach dem Boher-Skandal berichten kann. Doch dann wurden die Journalisten des Saales verwiesen.

Viele Jahre lang führte Sylvia Boher den Zornedinger CSU-Ortsverband, dann trat sie nach einem hetzerischen Artikel im Parteiorgan "ZornedingReport" zurück, nachdem sie von Kreisvorsitzenden Thomas Huber und anderen in der Parteispitze dazu aufgefordert worden war. Aufgrund des Artikels und der Berichterstattung darüber wurde Zornedings Pfarrer Olivier Ndjimbi-Tshiende  rassistisch angefeindet. Er verließ schließlich die Gemeinde.

Kommissarisch übernahm

Jutta Sirotek,

damals noch stellvertretende Ortsvorsitzende, Bohers Amt. Am Montagabend wurde sie schließlich hinter verschlossenen Türen im Gasthof Neuwirt zur neuen Vorsitzenden gewählt.

Zuvor mussten die Pressevertreter den Saal verlassen - dazu aufgefordert von den rund 20 anwesenden Mitgliedern der Partei, die die CSU offensichtlich - wie Boher - als Opfer einer Medienkampagne sehen. 

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