Neuer Lufthansa-Streik ab Juli: Es drohen Flugausfälle im Sommer

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Der Eschenhof beherbergt 59 Asylbewerber aus der Landeshauptstadt. Dafür gibt es aber keine Betriebserlaubnis. sro

Asylbewerberheim: Stadt München ignoriert Auflagen

Zorneding - Für die Unterbringung der 59 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge im ehemaligen Gasthof „Eschenhof“ in Zorneding durch die Landeshauptstadt München besteht keine Betriebserlaubnis. Das hat jetzt die Regierung von Oberbayern auf Anfrage der Ebersberger Zeitung eingeräumt. Zweifel hatte auch schon das Jugendamt Ebersberg geäußert (wir berichteten).

Reaktion von Zornedings Bürgermeister Piet Mayr (CSU): „Ich hatte auch schon nachgefragt, war aber auf taube Ohren gestoßen.“ Unabhängig von allen bürokratischen Fragen seien die Jugendlichen jetzt aber da und „wir müssen uns um sie kümmern“. Großes Lob gab es dazu vom Bürgermeister für den Zornedinger Helferkreis, der innerhalb kürzester Zeit sehr viel auf die Beine gestellt habe. „Ich bin tief beeindruckt“, so Mayr.

Die Stellungnahme aus dem Kreisjugendamt zur fehlenden Betriebsgenehmigung ist zurückhaltend. Auf Nachfrage der EZ hieß es am gestrigen Donnerstag, man gehe davon aus, „dass die Landeshauptstadt München und die Regierung von Oberbayern eine Lösung für die anstehenden Probleme finden werden“.

Hintergrund: 59 jugendliche Asylbwerber, die ohne ihre Familien auf der Flucht waren, sind derzeit im Eschenhof untergebracht. Verantwortlich dafür ist das Jugendamt der Stadt München. Die Gemeinde Zorneding und das Landratsamt Ebersberg wurden erst kurz vor der Ankunft der Jugendlichen informiert. Angerufen wurde damals vor rund drei Wochen am Freitagabend der Kirchseeoner Arzt Wilfried Seidelmann, der für das Wochenende Notdienst hatte. Er wurde gebeten, die medizinische Untersuchung durchzuführen. Seidelmann, der auch Kreisrat der Freien Wähler ist, sprach im Kreisjugendhilfeausschuss von „völligem Chaos“.

Die Regierung von Oberbayern hat angekündigt, bei den offenen Fragen aktiv zu werden. „Wir sind im Rahmen der heimaufsichtlichen Prüfung und Beratung in Gesprächen mit der Landeshauptstadt München, um möglichst umgehend die rechtlichen Rahmenbedingungen abzustecken“, hieß es auf die Anfrage der EZ. lan

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