Florian Hoffmann ist künftig Hausherr am Wiesenweg. Foto: lan

Jugendtreff: Offenes Haus für Partys und Bands

Zorneding - Nach den Sommerferien soll der inzwischen neu hergerichtete Jugendtreff am Wiesenweg wieder in Betrieb gehen. Der Zornedinger Gemeinderat hat deshalb die dafür notwendige Benutzerordnung erlassen.

Ein offener, möglichst selbstverwalteter Betrieb, der aber dennoch unter der Leitung von Jugendpfleger Florian Hoffmann steht, Vermietung des Cafés und des Veranstaltungsraums und das Büro des Jugendpflegers vor Ort: So sieht das Konzept des „neuen“ Zornedinger Jugendzentrums aus, das eigentlich schon vergangenen April wieder eröffnet werden sollte.

Seit Oktober vergangenen Jahres war das Jugendzentrum schräg hinter dem Rathaus wegen Umbauarbeiten geschlossen. Innen wurde viel umgestaltet: Im Untergeschoss gibt es jetzt neben dem großen Veranstaltungsraum eine Toilette für Behinderte. Oben, wo das Jugendcafé ist, bekommt der Jugendpfleger, der bislang im Rathaus residierte, sogar sein eigenes Büro. Das liege zum einen an der Platznot im Rathaus, zum anderen wolle er aber auch vor Ort sein, weil im Jugendzentrum selbst „die Hemmschwelle eben niedriger ist“, sagte der Sozialpädagoge, der mit der verabschiedeten Benutzerordnung jetzt ganz offiziell das Hausrecht im Jugendtreff hat.

Neu ist im Obergeschoss auch, dass ein alter Wunsch endlich Wirklichkeit wird, nämlich Nachwuchsbands aus der Gemeinde einen Übungsraum zu geben. Die Gegenleistung für die Unterkunft: Die jungen Musiker müssen pro Jahr ein, zwei Konzerte im Jugendzentrum geben. Möglich ist künftig zudem, das Jugendcafe und den Veranstaltungsraum außerhalb der gewöhnlichen Öffnungszeiten an jugendliche Gruppen auch für private Feste zu vermieten. Der Verantwortliche der Veranstaltung darf dabei höchstens 25 Jahre alt sein. Bei unter 18-Jährigen muss ein Erziehungsberechtigter unterschreiben.

Die Mietkosten fürs Jugendcafé, in dem maximal 75 Personen feiern dürfen, machen 80 Euro pro Tag aus, für den Veranstaltungsraum mit maximal 124 Gästen, müssen 50 Euro hingeblättert werden. Zudem wird eine Kaution von 150 Euro verlangt.

„Meine Intention ist, ein ganz offenes Haus bereitzustellen“, erklärt Hoffmann sein Jugendtreff-Konzeption. Kicker, Billard, Tischtennis, Gesellschaftsspiele und Internet stehen zur Auswahl, im Sommer natürlich Grillen auf der Terrasse - von der Musikanlage, dem Café und der Theke gar nicht zu reden.

Von Eberhard Rienth

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