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Kabarettist Günter Grünwald kämpft seit Jahren gegen den verfrühten Verzehr von Lebkuchen. 

Schönes Wochenende

Zwölf Bockfotzn für einen Lebkuchen

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Günter Grünwald hat eine klare Meinung, ab wann Lebkuchenzeit ist. Unser Autor Christoph Hollender erklärt, warum die „Grünwaldsche Regel“ vielleicht in der Woche von vielen Oberbayern gebrochen worden ist.

In der kommenden Woche ist es soweit. Fans des Kabarettisten Günter Grünwald wissen, worum es geht. Die Lebkuchenzeit beginnt. Laut Grünwald am 9. November offiziell.

Geht es nach den Supermärkten, hat die Lebkuchenzeit längst begonnen. Tatsächlich hat die nicht mehr viel mit der Adventszeit zu tun. Das Geschäft mit den Jahreszeiten boomt. Ende August bieten Supermärkte bereits Weihnachtsgebäck an. Zehn Prozent des Umsatzes von Süßwaren sollen durch saisonale Produkte wie Lebkuchen gemacht werden. Neben die Sommer-Grillkohle reihen sich die Winter-Süßwaren.

Lebkuchentrost oder Ärger mit Grünwald?

Gegen diese Verrohung kulinarischer Adventssitten kämpft Grünwald im Fernsehen an. Er formulierte das „Grünwaldsche Lebkuchengesetz“. Darin heißt es: Das Inverkehrbringen und Verzehren von Lebkuchen und ähnlich gelagerter weihnachtlicher Backwaren vor dem 9. November ist verboten. Zwölf Bockfotzn oder vier Jahre Haft drohen angeblich denjenigen, die das Gesetz brechen.

Am vergangenen Sonntag könnten dennoch einige schwach geworden sein. Weil es gestürmt hat, fielen einige Leonhardifahrten in Oberbayern aus. Und es wurde früher dunkel, der Zeitumstellung wegen. Viele suchten daher vielleicht Lebkuchentrost im warmen Wohnzimmer. In diesem Sinne, schönes Wochenende, mit und ohne Lebkuchen.

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