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Eine große Familie

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- VON HERBERT DULLNIG Markt Schwaben - Traumhaftes Biergartenwetter und familiäre Stimmung prägten das dritte Bürgerfest am Samstag Schlosspark. Auch wenn die letzten Plätze erst gegen Abend besetzt waren, zog der Bürgermeister schon kurz nach der Eröffnung eine positive Bilanz. "Dieses Fest ist der Beweis von großem Miteinander in der Gemeinde", lobte Bernhard Winter und meinte damit die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeindeverwaltung und den Vereinen.

Begonnen hatte das Fest bereits um 14 Uhr, da waren die Vereine und Standbetreiber fast noch unter sich. Aber Kaffee und insgesamt 35 Kuchen vom Turnverein lockten die ersten Besucher in den Schatten der großen Bäume. "Bei uns ist alles selber gebacken - von Müttern unserer Turnkinder", stellte eine der Helferinnen fest. Der Turnverein war einige Meter weiter zusätzlich noch mit einem Informationsstand vertreten, schließlich feiert der Verein heuer sein 110-jähriges Bestehen.

Für den weiteren kulinarischen Genuss gab es Steckerlfisch von der Anglergilde Sempt, allerlei kühle Getränke von der Brauerei Schweiger (angeboten von der Tischtennisabteilung), Grillspezialitäten von der Metzgerei Gantner sowie eine Theke mit bestem Moselwein aus der jetzigen Heimat von Werner

Organisator Oehl zurück in Schwaben Oehls. Er hatte Markt Schwaben im Herbst 2004 mit dem Versprechen verlassen, das Bürgerfest wieder zu organisieren.

Entlang der Budenstraße waren außerdem vertreten die Evangelische Kirchengemeinde mit Informationen zum Jubiläum der Philippuskirche, der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt mit einem Stand zugunsten von Tischlein-deck-dich und der Kinderschutzbund mit Secondhand-Waren. Für die musikalische Umrahmung sorgten zunächst die Brüder Götz und danach die Marktkapelle. Zwischendurch entführte die Folkloregruppe Malachim die Gäste in orientalische Gefilde.

Auch die kleinen Besucher wurden nicht vergessen, um sie kümmerte sich das THW mit viel Abwechslung. Da durften kleine Hände mächtige Greifarme von Bergegeräten steuern oder mutige Kerle den Bergeturm von innen per

Mutproben für kleine Besucher eigenen Seilaufzug erklettern, um sich danach gemütlich über den Schleifkorb wieder sachte nach unten bringen zu lassen. Während viele Mädchen und Buben die Hüpfburg am spannendsten fanden, probierten andere die atemberaubende Wanderung über das Meer mit Eisschollen aus Styropor.

Ausgeblieben ist allerdings der erhoffte Run auf die im Ort verteilten Projekte anlässlich der Bundesgartenschau 2005, der eingesetzte Pendelbus fuhr zeitweise nahezu leer zu den sieben Stationen. Entsprechend dünn fiel auch die Beteiligung am Gewinnspiel aus, lediglich 13 Gäste hatten sich am Rätsel beteiligt und wurden dafür bei der Siegerehrung mit Preisen belohnt (Bericht folgt).

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