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Ende der Ära Lauterbach

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- Markt Schwaben - "Seit Jahren sind wir dabei, unsere Führungsmannschaft zu verjüngen, dieser wichtige Prozess soll heute fortgesetzt werden", stellte Rainer Lauterbach klar. Dass der Vorsitzende dabei mit gutem Beispiel voran gehen sollte, wussten die Mitglieder des Fischereivereins "Anglergilde Sempt" bereits. Und so war es am Freitagabend im Brauhaus Schweiger Lauterbachs letzte Mitgliederversammlung als Vorsitzender der Anglergilde. Fast 30 Jahre führte er den Verein, nun sollte er von einem Jüngeren abgelöst werden.

"Ich habe den Wechsel vor sechs Jahren angekündigt und vor drei Jahren erklärt, ab heuer definitiv abzutreten", fuhr Lauterbach fort und präsentierte Alexander Doubrawa als möglichen Nachfolger. Dass dieser dann

Der Nachfolger: Alexander Doubrawa einstimmig gewählt wurde, lag wohl vor allem darin, dass es praktisch keine Alternative gab.

Mit Florian Zahler hat die Anglergilde nun auch einen neuen Kassier. Nichts änderte sich beim Posten des stellvertretenden Vorsitzenden: Georg Englmann bleibt im Amt. Er stellte bei der Mitgliederversammlung den Antrag, Lauterbach zum Ehrenvorsitzenden zu wählen, was von den Mitgliedern befürwortet wurde (Bericht hierzu folgt).

Den Neuwahlen waren die Berichte der Vereinsführung vorausgegangen. Jugendwart Florian Zahler freute sich über den Zuwachs junger Aktiver. "Wir haben 29 Jungfischer, davon aber leider nur ein Mädchen." Ob das Jugendfischen im April, das Nachfischen mit Zeltlager oder der Ausflug mit Zeltübernachtung an der Donau - bei den Aktivitäten des Nachwuchses sei immer was los.

Über mangelnde Teilnahme an anfallenden Arbeiten klagte Gewässerwart Martin Lackermaier. "Offenbar wird Weniger Wasser durch Kanalsanierung das Interesse an sauberem Fischwasser von Jahr zu Jahr geringer", mutmaßte er. Nur Dank einiger überaus fleißiger Rentner sei es möglich, die gute Qualität zu halten.

Der Gewässerwart wusste aber auch von einem "außergewöhnlichem Ereignis" zu berichten: "Durch die Sanierung des Isarkanals der E.ON musste ich ein deutliches Absinken des Wasserspiegels im Weiher Eins feststellen". Am Ende sei es insgesamt fast ein Meter gewesen. "Die Folge war ein massiver Wuchs an Pflanzen, weil dieses Gewässer nicht besonders tief ist", so Lackermaier.

Um ein "Umkippen des Wassers" zu vermeiden, musste kurzfristig ein Mähboot eingesetzt und der Weiher gereinigt werden. "Ich habe schon mit E.ON gesprochen, wir werden uns um Entschädigung bemühen", verkündete Rainer Lauterbach. Wie sich der Pflanzenwuchs in Zukunft entwickeln werde, sei allerdings noch nicht abzusehen. dul

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