Walter Schmid

Himolla Taufkirchen

Abschiedsbrief vom Chef

Taufkirchen – Himolla-Geschäftsführer Walter Schmid geht zum Jahresende in Pension. Schmid kam zu einem Zeitpunkt zu Himolla, der schwierig war. Das Polstermöbelwerk kämpfte mit einem gewaltigen Absatzrückgang. Zu seinem Abgang bei Himolla hat der Geschäftsführer nachfolgenden „Abschiedsbrief“ verfasst:

„Vor mehr als zwei Jahrzehnten kam ich als ,Schließungs-Schmid‘ angekündigt und fand ein wirklich bedauernswertes Firmengebilde vor. Glücklicherweise konnte ein strategischer Partner, die Familie Welle, gefunden werden, die sich mit dem Kauf der Himolla-Gruppe einen Lebenstraum verwirklichte; wieder einmal Glück gehabt, wird sich der eine oder andere Mitarbeiter gedacht haben. Nach anfänglichen Übernahmeschwierigkeiten konnte eine tatkräftige und professionelle Geschäftsführung gefunden werden, die Herren Sommermeyer und Schmid. Es wurde eine lange Zeit erfolgreicher Zusammenarbeit, geprägt von hoher fachlicher Qualifikation, beidseitiger Zuverlässigkeit und Loyalität und besonders durch ein gegenseitiges Respektverhalten.

Neben der Durchsetzung der bis heute prägenden Unternehmenskonzeption, begonnen mit hohen Verlusten, wenig Geld und einigen Misslichkeiten bei unserem Gesellschafter gelang es, ein seit 15 Jahren von Rekord zu Rekord arbeitendes Unternehmen zu schaffen. Nachhaltigkeit, Substanz, Unabhängigkeit und Sicherheit sind deshalb die Grundpfeiler dieser Firmengruppe. Hierauf bin ich stolz.

Für die Zukunft gilt – Erfolge verblassen schnell – also mit Hirn, fachlicher Kompetenz, Courage und Konsequenz am Ball zu bleiben. Der Blick über den Tellerrand ist notwendig und auch die kompromisslose Durchsetzung weitsichtiger Konzepte immer im Sinne weiter andauernder Erfolge.“  ar

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