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Adventssingen in der Wallfahrtskirche 

Eine Stunde der Ruhe und Besinnung

Vollbesetzt war die Wallfahrtskirche Mariä Himmelfahrt in Maria Thalheim am Sonntagnachmittag. Die Pfarrei hatte zu Besinnung und Ruhe beim Adventssingen eingeladen. Die Musikanten spielten ohne Gage, auch die von Elisabeth Auer engagierten Auracher Anklöpfler aus Tirol.

Maria Thalheim – Die Rappoltskirchener Bläser eröffneten das Adventssingen mit dem Stück „Und unser lieben Frauen“. In der Folge traten Diakon Christian Pastötter als Sprecher und die Musikanten abwechselnd auf. Pastötter schuf mit seinen besinnlichen Geschichten zwischen den musikalischen Darbietungen in der kurzweiligen Stunde eine Stimmung, in der in sich gehen konnte. Außerdem traten die Geschwister Grün aus Maria Thalheim und der Kirchenchor Maria Thalheim unter Leitung von Lambert Bart auf.

Für ein besonderes Schmankerl sorgten dieses Jahr die weit angereisten Auracher Anklöpfler. Sie gestalteten den kompletten zweiten Teil der Veranstaltung und sangen unter anderem „In der warmen Stubn“, „Sie tragt a harbers Gwand“, „Was tuat denn da Ochs“ und den Andachtsjodler. In Tirol ist das Anklöpfeln gehen ein alter Brauch. Die Anklöpfler geben das ersungene Spendengeld einer bedürftigen Familie. Ähnliches wird beim Klopf-o-Gehen teilweise auch im Erdinger Land praktiziert.

Am Ende sang die ganze Gemeinde in der Kirche zusammen „Macht hoch die Tür“, und die Rappolskirchner Bläser spielten dazu. Nach dem Adventssingen bot der Pfarrgemeinderat am Röhrlbrunnen vor der Wallfahrtskirche gegen eine Spende Punsch, Früchtebrot und Stollen an. Der Erlös kommt der Renovierung der Wallfahrtskirche zugute.  tom

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