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Treue Truppe: Den Geehrten (vorne, v. l.) Johann Hacker (40 Jahre), Anton Beibl (50), Franz Kobold (40) und Josef Brandhuber (50) gratulierten Kommandant Ludwig Denk und Vorsitzende Natalie Kienmüller-Stadler. 2. Kommandant Sascha Elsner (hinten, v.l.) beglückwünschte Sebastian Scharl, Florian Langolf und Martin Brasche zur Beförderung.

Feuerwehr Langenpreising 

Ärger über Fehlalarme

Die Feuerwehr Langenpreising war im vergangenen Jahr 96 Mal im Einsatz – 2016 waren es noch 79. Kommandant Ludwig Denk zog diese Bilanz in der Dienstversammlung am Samstag im Gasthaus Oberwirt. 45 dieser Einsätze wurden von den First Respondern gefahren. Die Truppe der Feuerwehr-Sanitäter ist 15 Mitglieder stark und mit Ausrückzeiten von drei Minuten eine der schnellsten im Kreis. „Damit müssen wir uns nicht verstecken“, sagte Teamleiter Thomas Metz.

Langenpreising – Insgesamt stehen 5701 Stunden zu Buche. 80 Freiwillige leisten Dienst, davon sind zehn Jugendliche über und 13 unter 16 Jahre alt. Das ergibt eine Einsatzstärke von 67. Acht Brandeinsätze stehen in der Statistik, 39 Mal wurde technische Hilfe geleistet, sechs Mal waren es Brandmeldeanlagen, alle in Wartenberg, die Alarm auslösten. „Es war leider immer ein Fehlalarm“, ärgerte sich Denk. Der Brand an der Preysingstraße sei ein ernster Vorfall gewesen. „Da sieht man, wie wichtig die Tagesalarmsicherheit ist“, meinte der Kommandant. Die Feuerwehr habe zwei Gruppen gestellt.

Dass einige Aktive Schicht arbeiten, ist nach seinem Bericht eine Chance, die Tagesalarmsicherheit zu steigern. Interessant seien auch Mitglieder die zuhause arbeiten, in Langenpreising einer. Der Brand in Schachtelberg war eine Herausforderung, weil dort in dem brennenden Gartenhaus nicht nur Gasflaschen, sondern auch ein 500-Liter-Dieseltank gefunden wurden.

„Die Affen in Hellabrunn sind nicht so begafft und gefilmt worden“, ärgerte sich Denk über die Gaffer bei einem Einsatz von 8.50 bis 16 Uhr auf der Autobahn, wo es zudem keine Rettungsgasse gegeben hat. Die Mittelleitplanke habe aufgeschnitten werden müssen, um dem Rettungswagen eine Möglichkeit zu verschaffen.

„Macht die Erste-Hilfe-Ausbildung“, appellierte Denk an seine Leute: 19 hätten das gemacht. „Da bleiben wir dran.“ Wichtigste Anschaffung war eine Tragkraftspritze, die die fast 40 Jahre alte Vorgängerin ersetzt hat. Dazu kamen noch neue Geräte zur technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen. 28 Atemschutzgeräteträger kann die Feuerwehr derzeit einsetzen, 2018 sollen zwei dazu ommen. Die Höhensicherungsgruppe mit aktuell 16 Mitgliedern verzeichnet ebenfalls Zulauf, berichtete Markus Steiner.   

Namen & Nachrichten:

Beförderungen:Feuerwehrmann: Sebastian Scharl; Oberfeuerwehrmänner: Michael Kaspera, Florian Langolf und Georg Myrt; Hauptfeuerwehrmann: Martin Brasche; Ehrungen:Anton Beibl und Josef Brandhuber (50 Jahre); Franz Kobold und Johann Hacker (40 Jahre);Viele Einsätze: Tobias Gath (40 Einsätze). Markus Steiner (30/18 First Responder). Franz Buchner (29), Martin Brasche (17 First Responder) und Christopher Will (14 First Responder); Übernahmen von der Jugendfeuerwehr: Martin Faltlhauser, Lukas Frohneberg, Lukas Werner, Carl Langthaler, Michael Neumeier und Leonhard Weiß.

von Klaus Kuhn

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