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Einer von 305 Einsätzen im vergangenen Jahr: Am 1. April 2015 rückten die Feuerwehr Altenerding zu einem schweren Unfall auf die Staatsstraße in Richtung Hörlkofen aus.

2015er-Bilanz der Feuerwehr Altenerding

Fast jeden Tag ein Alarm

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Altenerding - Die Einsatztätigkeit der Freiwilligen Feuerwehr Altenerding hat auch im vergangenen Jahr wieder zugenommen.

Selbst ohne größere Unwetterereignisse stieg die Zahl der Alarmierungen. Auf der anderen Seite zeigt sich: Personell ist die Feuerwehr so gut aufgestellt, dass sie die Mehrbelastung stemmen kann.

In der Jahreshauptversammlung am Freitag im Lindenwirt in Bergham berichtete Kommandant und Stadtbrandmeister Stephan Stanglmaier von 305 Einsätzen, 55 mehr als 2014. 36 Brände (34) wurden bekämpft. Die Zahl der Technischen Hilfeleistungen etwa nach Verkehrsunfällen stieg von 127 auf 145. Zur raschen Unterstützung des Rettungsdienstes wurden die First Responder aus Altenerding 67 (65) Mal angefordert. Kritisch bewertete Stanglmaier die wieder gestiegene Zahl der Fehlalarme – von 33 auf 39. „Die sind der Motivationskiller Nummer eins.“ Insgesamt seien 3836 (3405) Einsatzstunden angefallen. 86 Prozent der Alarme betrafen das Stadtgebiet, in 14 Prozent rückten die Ehrenamtlichen überörtlich aus.

Zu den Alarmen kamen voriges Jahr 83 eigene Übungen. 102 Aktive hätten zudem an Landkreis-Übungen teilgenommen, sechs hätten Lehrgänge an einer der Staatlichen Feuerwehrschulen absolviert.

Besonders erfreut zeigte sich der Kommandant über die hohe Aktivenzahl – aktuell 121. „Seit 2005 entspricht das einer Steigerung um 45 Prozent. Deswegen erreichen wir immer die erforderliche Mannschaftsstärke – selbst bei den Fehlalarmen.“

2015 war für Florian Altenerding wegen des Digitalfunks ein besonderes Jahr. Stanglmaier erinnerte daran, dass man bei der Einführung Pilot-Wehr gewesen sei. Andere Einheiten könnten von den Erfahrungen profitieren.

80 000 Euro wurden für Ersatzbeschaffungen ausgegeben. Der Stadtbrandmeister richtete seinen Dank an die Stadt, den Stadtrat und den Oberbürgermeister, die für die Feuerwehre immer ein offenes Ohr hätten.

An die Stadt richtete er aber auch den Hinweis, „dass nicht zuletzt wegen der vielen Aktiven die Kapazitäten im Gerätehaus endgültig erschöpft sind“. Er setze große Hoffnungen in die neue Bedarfsplanung. Dazu sagte Feuerwehrreferent Hans Schmidmayer, die Lage sei richtig beschrieben, eine neue Wache erforderlich. „Allerdings wissen wir nicht, wie es mit dem Fliegerhorst weitergeht. Ein Grundstück ist auch noch nicht gefunden.“

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