+
Fesch in Tracht präsentierte sich der Vorstand der Jungbauernschaft Altenerding. OB Max Gotz und Landrat Martin Bayerstorfer (v. r.) gratulierten (hinten, v. l.) Sebastian Nußrainer, Maximilian Brielmair, Georg Bichlmaier, Thomas Laurent, Alfons Bauschmid und Sebastian Bauschmid; (mittlere Reihe, v. l.) Stefan Hirsch, Matthias Floßmann, Marius Wirth und Vitus Pirschlinger; (vorne, v. l.) Teresa Woitzik, Sophia Wurzer, Elisabeth Bichlmaier, Christina Weißacher und Martin Reslmaier.

Jungbauernschaft Altenerding

Ein engagierter Kulturpreisträger

Bergham - Die Verleihung des Kulturpreises des Landkreises Erding war der Höhepunkt des vergangenen Jahres für die Jungbauernschaft Altenerding. In der Generalversammlung blickte der Verein nochmals auf diesen besonderen Tag zurück.

Beim Lindenwirt in Bergham kommt die Altenerdinger Jungbauernschaft Altenerding traditionell zur Generalversammlung zusammen. Diesmal wählten sie einen neuen Vorstand. Dessen Mitglieder wollen sich mit vollem Elan für den Erhalt der bäuerlichen Traditionen einsetzen.

Zahlreiche Veranstaltungen, Ausflüge und Kurse hatte die Jungbauernschaft 2015 auf die Beine gestellt. Die Mitglieder trafen sich beispielsweise in München zur traditionellen Trambahnparty, besuchten die Grüne Woche in Berlin oder ein Musical in Stuttgart. Doch nicht nur Partybesuche und Ausflüge standen im Terminkalender. Die Jungbauernschaft engagierte sich auch in der Brauchtumspflege. Mit einem schön geschmückten Wagen war sie beispielsweise beim Blumenkorso zum Erdinger Herbstfest vertreten.

„Die Verleihung des Kulturpreises an uns war natürlich eine sehr große Ehre“, erinnerte Vorsitzender Stefan Hirsch. Im November hatte er den Preis des Landkreises stellvertretend für den 628 Mitglieder zählenden Verein entgegennehmen und sich im Goldenen Buch der Stadt verewigen dürfen.

Das Sommerprogramm für 2016 steht bereits. Angeboten werden unter anderem ein Schmalzgebäck- und ein Dirndlschürzen-Nähkurs. Auch ein Vatertagsausflug ist geplant. „Das wird eine Floßfahrt auf der Isar. Da wir nur 50 Plätze haben, sollte man sich schnell anmelden“, sagte Hirsch. Er freut sich auch auf die „Rundumlichtparty“, die die Jungbauernschaft im August erstmals veranstalten möchte.

Zu 14 Sitzungen hatte sich der Vorstand 2015 getroffen. Künftig werden einige neue Gesichter dabei sein. Das haben die Neuwahlen ergeben. Hirsch und sein Stellvertreter Maximilian Brielmair wurden von den rund 70 Anwesenden in ihren Ämtern als Vorsitzende für die nächsten zwei Jahre bestätigt.

Kassier bleibt Alfons Bauschmid, sein Vize ist Sebastian Bauschmid. Als Schriftführerin ist Sophia Wurzer weiter tätig. Sie bekommt Unterstützung von Christina Weißacher, die Elisabeth Bichlmaier ersetzt. Sie vertritt ab sofort gemeinsam mit Teresa Woitzik die Interessen der Mädchen. Die bisherigen Mädchen-Vertreterinnen Bärbel Brielmaier und Marlene Hirsch legten ihr Amt nieder. Beisitzer sind Sebastian Nußrainer, Martin Reslmeier und Thomas Laurent. Georg Bichlmaier, Matthias Floßmann, Vitus Pirschlinger und Marius Wirth.

Julia Adam

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Werbetafel geschrottet
Ärger mit der Justiz bekommt eine Autofahrerin, die am Montag gegen 17 Uhr im Gewerbegebiet Erding-West mit ihrem Peugeot eine Werbetafel über den Haufen gefahren und …
Werbetafel geschrottet
Geld für Straßenbau in Pastetten und Ottenhofen
Die Gemeinden Pastetten und Ottenhofen wollen die Verkehrsverhältnisse auf ihren Straßen verbessern. Dafür gibt’s Geld von der Regierung von Oberbayern.
Geld für Straßenbau in Pastetten und Ottenhofen
Freibad und Sportanlagen raus aus Dorfen
Der Siedlungsdruck auf Dorfen ist groß. Nicht nur Wohnraum ist knapp. Auch die Freizeit- und Sporteinrichtungen werden zu klein. Die ÜWG fordert die Stadt zum Handeln …
Freibad und Sportanlagen raus aus Dorfen
Digitalisierung lässt zu wenig Platz für die „Welt der Gefühle“
Zum Thema „Leben und Arbeiten in unserer Digitalen Welt“ organisierte die Finsinger SPD eine Podiumsdiskussion im Atelier Damböck Messebau.
Digitalisierung lässt zu wenig Platz für die „Welt der Gefühle“

Kommentare