Evangelische Gemeinde 

Neuer Jugendtreff?

Gibt es bald wieder eine „Barche Noah“, vielleicht unter neuem Namen, mit viel frischem Wind und neuen, motivierten Leuten bei Organisation und hinter der Theke? Pfarrer Henning von Aschen jedenfalls ist entschlossen, der Jugendarbeit neuen Schwung zu verleihen. Die Barche Noah war bis vor ein paar Jahren im evangelischen Gemeindezentrum an der Wendelsteinstraße in Altenerding angesiedelt.

Altenerding – „Wir denken daran, wieder eine offene Jugendarbeit zu etablieren“, sagte er unserer Zeitung. „Da wird dieses Café eine wichtige Rolle spielen.“ Wie bei vielen solchen Einrichtungen und Angeboten wechselt das junge Publikum, und so hat der Geistliche das zentrale Problem: „Wie kriegt man das wieder in Gang?“

An der Antwort auf genau diese Frage wird bereits gearbeitet, wie Jennifer Fehr, die Religionspädagogin der evangelischen Kirchengemeinde, verriet. „Wir brauchen ein Team, das das macht“, sagte sie, und hier habe die Personalsuche bereits begonnen.

Sie organisiert gleichzeitig die Neuwahl des Jugendausschusses der Kirche, ein sechsköpfiges Gremium, das viele Aufgaben haben kann und am Donnerstag, 22. Februar, neu gewählt wird. Um 18.30 Uhr findet im evangelischen Gemeindezentrum Altenerding eine Wahlversammlung statt, zu der alle evangelischen Jugendlichen aus Erding eingeladen sind, um genau diesen Ausschuss neu zu bestimmen. „Die Kandidaten stellen sich dort vor, erklären, was sie vorhaben, und so weiter. Und dann wird gewählt“, verrät Fehr.

Aktuell besteht der Jugendausschuss aus Lisa Traut, Marion Lutsch, Maximilian Moltke, Sara Wiezorek und Andrea Jarmuskewitz, listete die Pädagogin auf und sagte gleich dazu, dass es mindestens einen Wechsel geben werde, weil Sara Wiezorek zum Studium wegziehe und darum mit Sicherheit nicht wieder antreten werde.

Von Aschen will einen Paukenschlag

Verbindungsmann zum Kirchenvorstand ist Sebastian Koppe. „Den wählt der Jugendvorstand selbst“, erläuterte Fehr zum weiteren Verfahren. Der Jugendausschuss habe jedes Jahr einen eigenen Etat, den er verwalte, sagte sie weiter. Davon würden Anschaffungen, aber auch Aktionen und Fortbildungen für die Ehrenamtlichen finanziert.

Dazu könne natürlich auch die Erneuerung der offenen Jugendarbeit in Altenerding gehören, deutete sie an. Von Aschen jedenfalls machte klar, dass er sich hinter das Projekt stellt. Die Infrastruktur sei da und solle dann auch genutzt werden. Und wenn dann alles stehe, solle „der Neustart aber auch etwas größer aufgezogen werden, mit einem Paukenschlag, den man auch hört“, so der Pfarrer. Klaus Kuhn

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Ungar mit Anabolika erwischt
Muskelberge entstehen häufig nicht nur durch viel Training. Manche Sportler helfen mit Chemie nach. Solche Dopingmittel hat die Polizei Dorfen nun bei einer …
Ungar mit Anabolika erwischt
Wenige Zugeständnisse an Nachbarn
Die Nachbarn des Bernock-Areals in Taufkirchen kritisieren die geplante massive Bebauung dort. Die Gemeinde macht nur wenige Zugeständnisse.
Wenige Zugeständnisse an Nachbarn
Einzelne Rassen unter Kampfhund-Verdacht
Die Gefährlichkeit von Hunden rückt in der Verwaltungsgemeinschaft Wartenberg in den Fokus. Für bestimmte Rassen ist ein spezielles Zeugnis nötig.
Einzelne Rassen unter Kampfhund-Verdacht
Für Cineasten und Youtube-Amateure
Zum fünften Mal findet am Wochenende unter der Leitung des Nürnberger Filmautors Adalbert Becker das Kurzfilmfestival im Jakobmayer statt. An drei Tagen werden 42 Filme …
Für Cineasten und Youtube-Amateure

Kommentare