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Der aktuelle Vorstand der Kolpingfamilie Altenerding. Unser Bild zeigt (hinten v. l.) Reinhard Kressierer, Bartholomäus Leiner, Hermann Bendl, Ludwig Grill, Werner Badmann, Jan-Christoph Vogler, Stefan Bedner, sowie (vorn v.l.) Manfred Kohler, Elisabeth Gschlößl, Maria Scharlach und Brigitte Irl.

Bilanz der Kolpingfamilie Altenerding

„Für einen Verein dieser Größe sensationell“

Altenerding - Der neue Vorstand der Kolpingfamilie Altenerding will den Kurs fortsetzen, der im vergangenen Jahr zu einer Rekord-Spendensumme von 6500 Euro geführt hat.

Altenerding – „Es ist viel geleistet worden in den vergangenen zwei Jahren“, bilanzierte Präses Pfarrer Jan-Christoph Vogler in seinem Grußwort an die Mitglieder der Kolpingfamilie Altenerding. Deutlicher wurde Vorsitzender Hermann Bendl: „Für einen Verein dieser Größe ist das sensationell.“ 4000 Euro gingen an Entwicklungsprojekte in Indien, Bolivien und Nepal.

Der Hospizverein Erding wurde wie auch das Palliativteam in Erding mit je 1000 Euro bedacht. Weitere 500 Euro flossen an die Schule am Lodererplatz für Flüchtlingskinder. Diese gewaltigen Unterstützungsleistungen gingen zu einem erheblichen Teil zu Lasten des Vereinsvermögens, das um rund 3000 Euro abgenommen hat. Was bei anderen Vereinen zu Debatten führen würde, ist hier gewollt: Man will von den aufgehäuften Vermögensbeständen herunter kommen, um nicht plötzlich dem Finanzamt „spenden“ zu müssen.

Bendl stellte klar, dass Spenden für die vom Verein bestimmten Zwecke den Vereinszweck entsprechen, erntete dafür allgemein Zustimmung. Damit war dieses Thema auch schon durch, die Kassenführung war einwandfrei, die Entlastung kein großer Akt.

123 Mitglieder hat der Verein aktuell, das ist eins mehr als vor einem Jahr. Was der Kolpingfamilie abgeht, ist eine Jugendabteilung. Der Bericht dazu entfiel, wie schon vor einem Jahr, als Bendl festgestellt hatte, die Altersstruktur sei „nicht optimal.“ Aber auch bei dieser Versammlung wurde das Thema nicht vertieft. Man konzentrierte sich lieber darauf, was alles gemacht worden ist im vergangenen Jahr.

Hinterlegt mit einer Reihe von Bildern zog der Verein Bilanz. Die Kernaussage: Bei allen angebotenen Veranstaltungen ist nicht zuletzt dank vieler Kuchenspenden etwas übrig geblieben, was in besagten Spendentopf fließen konnte. „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“, fand Bendl und musste bei der gemeinsamen Durchsicht der Bilder selbst mit einem Augenzwinkern zugeben, dass, gemessen daran, das Vereinsprogramm klare Stärken hatte.

Was in der Spendenbilanz des Kassierers Bartholomäus nicht auftauchte, war die substanzielle Unterstützung der Reittherapie der Nikolaus-Schule. Bendl zeigte sich überrascht über die Möglichkeiten, welche die Reittherapie bietet und deutete an, dass es für die Mitglieder selbst ein interessantes Lernfeld gewesen sei.

Sein Dank als Vorsitzender galt allen, die die Arbeit der Kolpingfamilie unterstützt haben. Das sei „aktives Mittun“ gewesen.

Klaus Kuhn

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