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Das Schild hängt noch, aber die Tür ist zu: Das Jugendcafé „Barche Noah“ schließt.

Evangelische Kirche

Jugendcafe „Barche Noah“ ist dicht

Altenerding – Die Tür ist zu, und damit endet eine Tradition, die für Altenerding und seine Jugend große Bedeutung hatte: Die „Barche Noah“, das Jugendcafé in der evangelischen Kirche, ist erst einmal Geschichte.

Über die Hintergründe wollte Pfarrer Martin Schwenk nicht allzu viel sagen. Er deutete aber an, dass die jetzige Entwicklung viele Ursachen habe. Eine ganz wesentliche sei, dass der Besuch derart nachgelassen habe, dass es keinen Sinn mehr gehabt habe. Zudem sei es schwieriger geworden, Verantwortliche zu finden.

Nun wird es eine Art Abschiedsfete geben – Mitte April. Die werde wohl eher intern werden, sagte Schwenk weiter. Dazu würden all die, die früher die Einrichtung betreut und getragen haben, eingeladen.

Über Zukunftsaussichten wollte Schwenk sich nicht konkret äußern. Er deutete nur an, dass die evangelische Kirchengemeinde jetzt nicht gleich alles abreißen werde, so dass zumindest technisch ein solches Jugendcafé wieder betrieben werden könnte.

Lange Jahre war die Barche Noah die einzige Möglichkeit für Jugendliche in Altenerding, sich selbstverwaltet zu treffen – und unter dem Dach der evangelischen Kirche. Sogar während des Neubaus des Gemeindezentrums an der Wendelsteinstraße konnte der Betrieb im AWO-Café aufrecht erhalten werden. klk

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