Energiesparer sind die Schüler der Grundschule am Ludwig-Simmet-Anger mit Lehrerin Christina Bernhardt (r.) sowie Julia Pfeil und Georg Bart (v. l.) von den Stadtwerken. Foto: Moritz

Grundschule am Ludwig-Simmet-Anger 

Klimaschutz im Klassenzimmer

Altenerding – Licht, Wärme und Wasser – für uns sind das Selbstverständlichkeiten. Energie ist auf den ersten Blick im Überfluss vorhanden. Diese recht bequeme Sichtweise wird seit einem Jahr an der Grundschule am Ludwig-Simmet-Anger kritisch und konstruktiv zugleich hinterfragt. Denn im Januar startete das 50:50-Projekt zwischen der Schule und der Stadt als Träger.

Die Mädchen und Buben sollen aktiv zum Klimaschutz beitragen. Seither kontrollieren sie die Temperatur in den Räumen, um nicht aus dem Fenster hinaus zu heizen, sie haben den CO2-Verbrauch in ihrem Klassenzimmer im Auge, sie achten darauf, den Wasserhahn nach Gebrauch wieder zuzudrehen und bei Verlassen eines Raums das Licht auszuschalten.

Der Schulgemeinschaft bleiben nur noch ein paar Wochen – dann wird abgerechnet. Die geldwerte Hälfte der gesparten Energie bekommt die Schule nämlich ausbezahlt – zum Beispiel für ein Fest. „Wir sind alle sehr gespannt“, verrät Lehrerin Bettina Ber, eine der Initiatorinnen. Zwar sei man sehr aufmerksam gewesen, es habe aber etwa Arbeiten an der Lüftung gegeben, „so dass wir gar nicht genau wissen, ob und wie viele Ressourcen wir geschont haben“.

Egal, wie es ausgeht, Energiesparfüchse sind die Schüler vom Simmet-Anger allemal. Denn sie lauschten einem Vortrag von Georg Bart und Julia Pfeil von den Stadtwerken. Darin ging sehr anschaulich unter anderem um das knappe Gut Trinkwasser, den natürlichen Wasserkreislauf, Sparmöglichkeiten, Formen der Energiegewinnung, Stromleitungen und -speicher sowie Stromverbrauch. Am Ende erhielt jeder ein Zertifikat und Geschenke.  

ham

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