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Bis Jahresende ist die Wallfahrtskirche Heilig Blut noch mindestens gesperrt.

Kirche gesperrt

Wallfahrtskirche Heilig Blut : Noch zu gefährlich

Altenerding – Die Wallfahrtskirche Heilig Blut ist seit Dezember gesperrt. Der Grund: Risse in der Decke. Nach wie vor laufen Messungen, die Informationen zu Stand- und Verkehrssicherheit des Gebäudes liefern sollen.

Für die Heimatzeitung zog Architekt Markus Heilmaier eine Zwischenbilanz. Die Sperrung werde mindestens bis Ende des Jahres nötig sein, da ist sich der Erdinger sicher.

Zwar ist das barocke Gebäude nicht einsturzgefährdet, wie kurzzeitig vermutet wurde. Es kann dennoch nicht betreten werden. „Unser Problem ist momentan die Verkehrssicherheit“, begründet der Architekt.

Der erste Schritt, die Überprüfung der Standfestigkeit des Gotteshauses, ist bereits abgehakt. Bevor in der Wallfahrtskirche wieder Gottesdienste gefeiert werden können, muss allerdings erst belegt werden, dass auch von der Innenschale keine Gefahr ausgeht. Daran wird laut Heilmaier momentan gearbeitet. „Natürlich fällt die Kirche nicht einfach so um, aber es ist durchaus möglich, dass sich beispielsweise die Stuckverzierungen an der Decke von den Ziegeln lösen.“

Mit den endgültigen Ergebnissen der Messungen an der Innenschale sei im November zu rechnen. Erst dann werde sich zeigen, ob die Wallfahrtskirche Heilig Blut bis zu den Sanierungsmaßnahmen übergangsweise in Betrieb genommen werden kann, oder ob diese durchgehend geschlossen bleibt. „Wir müssen bis zum Jahresende einen Abschlussbericht an das Ordinariat geben. Dann wird sich vermutlich das Baureferat darum kümmern“, sagt der Architekt. Ihm sei bewusst, dass die Erdinger ihr Kircherl gerne wieder nutzen würden, die Lage sei derzeit jedoch noch zu gefährlich.

Julia Adam

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