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Hohe Auszeichnung: Hans Häusler (2. v. l.) wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Erste Gratulanten waren 2. Vorsitzender Hubert Maier, OB Max Gotz, 2. Kommandant Markus Irl und Kommandant Stephan Stanglmaier (v. l.). 

Feuerwehr altenerding 

„Schlagkräftige Truppe“ hat ein neues Ehrenmitglied

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Die Feuerwehr Altenerding hat ein neues Ehrenmitglied: Hans Häusler bekam am Freitagabend in der Jahreshauptversammlung in Bergham die Urkunde von Kommandant Stephan Stanglmaier und 2. Vorsitzendem Hubert Maier überreicht.

Altenerding– Häuslers Karriere begann am 1. Oktober 1969 bei der Feuerwehr Maria Thalheim. In Altenerding trat der langjährige Berufsfeuerwehrmann an der TU München am 26. Juli 1975 ein. Stanglmaier, auch Schwiegersohn Häuslers, listete die vielen Funktionen und Ämter auf, die das neue Ehrenmitglied in fünf Jahrzehnten bekleidet hat. Zweite Neuerung: Ramona Wagner übernahm für den weggezogenen Ernst Boschung die Leitung der First Responder, der Sanitäter in der Feuerwehr.

Die Ernennungen passten zu der durchwegs harmonisch verlaufenen Hauptversammlung, zu der Maier in Vertretung des Vorsitzenden Wolfgang Bamberg rund 100 Mitglieder begrüßte. Maier sprach von einer „schlagkräftigen Truppe“, hinter der immer der Verein als Unterstützung stehe – ideell wie materiell. Er erinnerte an die Teilnahme der Jugend am städtischen Ramadama, an den Vereinsausflug nach Jena (heuer geht’s nach Passau) und das Kirtafest. 4000 Euro habe der Verein in die Hand genommen, um den First Respondern neue Einsatzjacken zu kaufen. Maiers Dank galt der rührigen Jugendfeuerwehr und der Stadt, die den Wehren in Erding stets wohlwollend gegenüber stehe.

Dieses Kompliment gab OB Max Gotz in seinem Grußwort zurück. Er sprach von einem „beeindruckenden Bild“. Hier laufe „alles bestens“. Seinen Dank sprach er auch im Namen der Bürgerschaft aus, die sich stets sicher fühlen könne. An Zugezogene appellierte Gotz, sich den Vereinen anzuschließen, um hier heimisch zu werden und die Netzwerke vor Ort zu unterstützen. Leider werde gerade die Leistung der Feuerwehr immer öfter als selbstverständlich angenommen. „Dabei steckt da so viel dahinter“, sagte Gotz.

Was alles dahinter steckt, darüber informierte Stanglmaier. Wie berichtet, war Florian Altenerding voriges Jahr 257 Mal alarmiert worden – „ein eher ruhiges Jahr“, so der Kommandant. Ihm war der Hinweis ein Anliegen, „dass das Ehrenamt bei uns so stark ist, dass wir alle Herausforderungen stets stemmen können“. Der Zusammenhalt in der aktiven Mannschaft sei immens. Stanglmaier wiederholte jedoch seinen Hinweis, dass das Feuerwehrhaus seit Jahren zu klein sei. „Zum Glück finden wir bei der Stadt damit Gehör.“ Er hoffe auf eine baldige Verbesserung.

32 Mitglieder zählt die Jugendfeuerwehr, bilanzierte Jugendwart Florian Mösl. 2016 habe man zum zweiten Mal an einem internationalen Wettkampf teilgenommen – und prompt zu den zehn Besten gehört. Heuer stehe erstmals ein Bundeswettbewerb an. Und den Bezirksentscheid, so Mösl, werde 2017 Altenerding ausrichten.

Auf die Herausforderungen des Brandschutzes in Erding ging Hans Schmidmayer, Feuerwehrreferent des Stadtrats, ein. Im Bereich des Fliegerhorsts werde ein ganz neuer Stadtteil entstehen, wenn die Bundeswehr abgezogen ist. Nach 2021 müssten die Erdinger Löschzüge die Aufgaben der Fliegerhorst-Berufsfeuerwehr übernehmen. „Dort befinden sich große Unternehmen wie MTU, IABG und das Wiweb“, sagte Schmidmayer. „Grundsätzlich muss die Feuerwehr-Infrastruktur mit dem Wachstum unserer Stadt mithalten“, sagte er in Anspielung auf das derzeit diskutierte Brandschutzkonzept der Stadt mit möglichen neuen Standorten der Feuerwachen Altenerding und Erding.

In der Versammlung wurden zudem zahlreiche Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft und Beförderungen in der aktiven Mannschaft geehrt (Bericht folgt). 

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