Modeschöpferin Laura Biagiotti gestorben

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Erste Pläne für den zweiten Thermengarten: Der Bereich zwischen Siedlung (o.), Sigwolfstraße (r.) und der Zufahrt zur Therme (roter Kreisel) wird bebaut.

Wohnungsbau 

Am Thermengarten macht die Stadt Tempo

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Altenerding – Möglichst schnell möglichst viel Wohnraum zu möglichst günstigen Preisen schaffen – dieses Ziel verfolgt der Stadtrat von Erding bei dem Vorhaben zwischen der Siedlung Thermengarten und dem Friedhof Itzlinger Straße im Westen der Kreisstadt. Der dafür erforderliche Bebauungsplan wurde bereits im März vergangenen Jahres aufgestellt.

Im Strukturausschuss riet Alexandra Weichenrieder vom Bauamt, das Gebiet in einen westlichen und einen östlichen Teil zu gliedern. Das westliche Grundstück, so Weichenrieder, sei im Besitz der Stadt „und bietet Baugenossenschaft und Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises die Möglichkeit, rasch zu bauen“. Beiden lägen viele Anfragen vor. Ein Einheimischenmodell sei denkbar. Über das gesamte Vorhaben werde aus städtebaulichen Gründen ein Masterplan gestülpt.

Der östliche Teil befindet sich laut Bauamt in Privateigentum. „Es besteht aber großes Interesse, auch hier rasch voran zu kommen“, so Stadtbaumeister Sebastian Henrich. Es geht um eine dreistellige Zahl neuer Wohnungen.

Erschlossen wird das Neubaugebiet über zwei Zufahrten: an der Sigwolfstraße sowie über einen neuen Kreisverkehr, der auch die Thermenallee anbinden wird. Hinzu kommen Wegeverbindungen von der nordöstlich gelegenen Siedlung.

Die Stadträte trugen die Teilung mit, denn Tenor der Debatte war: Hier muss es schnell gehen. Horst Schmidt (SPD) sagte, man solle sich nicht vorab auf das Einheimischenmodell festlegen, „es gibt auch andere Möglichkeiten, etwa Baugemeinschaften“. Zweiter Bürgermeister Ludwig Kirmair (CSU), der die Sitzung leitete, erwiderte: „Wir halten uns alle Möglichkeiten offen.“ Henrich wies darauf hin, „dass es in der Hand des Stadtrates liegt, was dort passiert“.

Allseits begrüßt wurde, dass sich Baugenossenschaft und Wohnungsbaugesellschaft engagieren. Burkhard Köppen (CSU) schwebt Geschosswohnungsbau wie die der Genossenschaft an der Johann-Sebastian-Bach-Straße in der Freisinger Siedlung vor.

Hans Moritz

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