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Gratulation der neuen Schulleiterin: Ministerialbeauftrager Richard Rühl und Andrea Hafner.

Gymnasium Dorfen

„Lehrerin mit Leib und Seele“

Dorfen – Mit einem Festakt ist die neue Schulleiterin des Dorfener Gymnasiums, Andrea Hafner, jetzt offiziell in ihr Amt eingeführt worden.Dorfen – Mit einem Festakt ist die neue Schulleiterin des Dorfener Gymnasiums, Andrea Hafner, jetzt offiziell in ihr Amt eingeführt worden.

Zum neuen Schuljahr hat die Erdinger Studiendirektorin die Nachfolge von Gerhard Motschmann übernommen (wir berichteten).

Vor zahlreichen Ehrengästen erfolgte die offizielle Amtseinführung durch Richard Rühl, dem Ministerialbeauftragen für die Gymnasien Oberbayern-Ost. Hafner habe als stellvertretende Schulleiterin beigetragen, dass das Korbinan-Aigner-Gymnasium sich zur Vorzeigeschule entwickelte, sagte der Leitende Oberstudiendirektor. Sie habe ein offenes Ohr, sei Lehrerin und Erzieherin mit Leib und Seele und ein persönliches Vorbild. Das seien beste Voraussetzungen ein Gymnasium wie Dorfen zu leiten. Rühl zeigte sich zudem überzeugt, Hafner werde als Autorität mit Leistung überzeugen, Mitarbeiter fördern und „nicht von oben herab dominieren“, sich als Mensch zeigen, der sowohl führen als irren kann und damit auch glaubwürdig sein. Rühl appellierte, der Schulleiterin „eine Chance“ zu geben, sich einzuarbeiten.

Hafner selbst sagte, sie habe bei ihrer Schulleiterausbildung in Dillingen ein Referat erschreckt, wonach Schulleitung „einer der verrücktesten Führungsjobs ist, die es gibt“. Warum sie sich „als ganz normaler Mensch“ dennoch diesem „Höllenjob“ stelle, seien einige „Schlüsselfiguren“. Die Familie, ein Chemielehrer der Oberstufe und ihre beiden Seminarlehrer hätten den Rückhalt gegeben und die Begeisterung für die Aufgabe geweckt, sagte die Erdingerin. Vom Korbian-Aigner-Gymnasiumhabe sie mitgenommen, dass „eine Schule nicht hierarchisch geführt werden kann“. Es komme auf die Leitungspersönlichkeit an, der Schulbetrieb müsse geprägt sein von Kooperation, einer Atmosphäre zum Wohlfühlen, einem respektvollen Umgang, gegenseitiger Wertschätzung und Gemeinsamkeit und nicht von Angst und Leistungsdruck. Das seien „die Grundlagen einer guter Schulentwicklung“. „Die Schule steht gut da“ mit einem motivierten Kollegium, das sich über den Unterricht hinaus engagiere, lobte Hafner. Sie könne auf eine „riesige Ideenkiste zurückgreifen“. Das brauche keine „Superwoman“.

Hafner begann mit einem Studium an der Universität Regensburg. Es folgten Anstellungen am Luisen-Gymnasium Wunsiedel, Gregor-Mendel-Gymnasium Amberg, Kultusministerium und zuletzt der Wechsel von Erding nach Dorfen.  prä

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