politischer Aschermittwoch

Außer Republikanern sagen alle Parteien ab

Landkreis – Wegen des katastrophalen Zugunglücks in Bad Aibling haben die Kreisverbände der Parteien ihre Veranstaltungen zum Politischen Aschermittwoch abgesagt. Lediglich die Republikaner machten da eine Ausnahme.

Ein Grund für das Vorgehen der Rep: Der Bayerische Rundfunk habe sich geweigert, die ursprünglich erwogene Absage der überregionalen Veranstaltung bekanntzugeben, teilte die Partei mit. Sie hielt vor der Veranstaltung eine Schweigeminute.

Das Geschehen in Bad Aibling habe „uns die Zerbrechlichkeit und Verletzlichkeit unseres eigenen Seins vor Augen geführt“, heißt es in der Erklärung der Landkreis-SPD zur Absage der Veranstaltung gesterrn beim Mayr-Wirt in Erding Angesichts des schweren Zugunglücks haben sich auch die Freien Wähler entschlossen, die politische Aschermittwochsveranstaltung in Pesenlern abzusagen. „Wir möchten damit den vielen Verunglückten und deren Familien unser Mitgefühl zeigen und den Opfern den nötigen Respekt erweisen“, heißt es in der Begründung. Das geplante Fischessen bei der Wirtsfamilie Bachmaier fand aber statt.

Auch der politische Aschermittwoch der FDP, geplant im Gasthaus Adlberger in Altenerding, hat aus Respekt vor den Opfern des Zugunglücks nicht stattgefunden. Das teilte Rosi Neumeier, Schriftführerin des FDP-Kreisverbands Erding mit.

Der Kreisverband der CSU führt bereits seit einigen Jahren keinen Politischen Aschermittwoch durch.

ml

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