Auch Bund beharrt auf Isentaltrasse

Dorfen - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat bei der Einweihung der integrierten Leistelle in Erding der Dorfener SPD-Kreisvorsitzenden Michaela Meister unmissverständlich erklärt, dass die A94 definitiv durch das Isental gebaut werde.

Über diese Gespräch berichtete der CSU-Kreisvorsitzende und Landrat Martin Bayerstorfer während der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbands Taufkirchen auf Nachfrage eines Parteifreundes.

In Erding habe Meister den Staatsminister auf Alternativen für die A 94 angesprochen. Die Entscheidung sei nach dem höchstrichterlichen Urteilsspruch in Leipzig „jetzt endgültig gefallen“, habe Herrmann dort betont. Es bleibe bei der Isentaltrasse. Am Teilbereich Forstinning – Pastetten werde heuer mit Hochdruck gebaut. Kurzfristig eingebrachte Alternativen seien dem Steuerzahler nach den jahrzehntelangen Planungen nicht zumutbar.

Bayerstorfer monierte, dass beim Thema Isentaltrasse immer die CSU als alleiniger Bösewicht hingesellt werde. Dabei sei die Bundesregierung Bauherr von Autobahnen. Der Kreischef wies darauf hin, dass weder unter einer rot-grünen Bundesregierung noch jetzt in der großen Koalition mit einem SPD geführten Verkehrsministerium die Isental-Trasse gekippt worden sei. Er erinnerte zudem, dass es die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Karin Roth (SPD), gewesen sei, die erst 2008 mit Herrmann den Spatenstich für den Bau einer Autobahnbrücke des ersten und richtungsweisenden Autobahnstücks A 94 gesetzt habe.

Im SPD-Bundesministerium wolle man von der Isentaltrasse nicht mehr abweichen. Das habe Bayerstorfer vom SPD-Bundestagsabgeordneten Ewald Schurer erfahren. (prä)

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