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Ein wunderschönes Kleinod ist der Altarraum der St.-Bartholomäus-Kirche. 

Renovierung in St. Bartholomäus Auerbach

Sicherer Stand für den Hochaltar

Nachdem der alte Altar der St. Bartholomäus-Kirche in Auerbach keinen guten Halt mehr hatte und drohte einzubrechen, wurde er renoviert.

Auerbach – „Der Zustand des Hochaltars – es war eine Katastrophe“, das sagt der Wartenberger Pfarrer Gregor Bartkowski über die Kirche St. Bartholomäus in Auerbach. Der in Kistenform gebaute Altar hatte keinen guten Halt mehr und drohte einzubrechen. Zur Renovierung wurde alles abgebaut, und der Altar erhielt ein tragfähiges Fundament. Das kostete rund 50 000 Euro. Nach der Sanierung gibt es noch ein Novum: Das hübsche Kirchlein in dem Ortsteil von Wartenberg hatte bisher keinen Tabernakel. Daher bemühte sich Bartkowski bei der Erzdiözese um einen Schrein, und er hatte Erfolg.

Die Diözese unterhält ein Kunstdepot in Neumarkt/St.Veit. Von dort kam ein Tabernakel nach Auerbach. Darüber hinaus gab es für die Friedhofskirche St. Georg in Rockelfing/Wartenberg noch zwei schmucke Kerzenleuchter mit Engelchen.

Auch die aus dem 19. Jahrhundert stammende März-Orgel in Auerbach konnte dank zahlreicher Spenden renoviert werden. Sie erhielt einen Motor, der für die gleichmäßige Erzeugung der Druckluft sorgt. Zudem erstrahlt das Gestühl in frischem Glanz.

Insgesamt haben die Renovierungen 77 000 Euro gekostet. Der Eigenanteil der Filialkirchenstiftung Auerbach beträgt 23 000 Euro. „Den Rest hat das Erzbischöfliche Ordinariat übernommen, wofür wir sehr dankbar sind,“ sagt Pfarrer Bartkowski. Sein Dank gilt aber auch dem Kirchenpfleger Josef Lechner und den Mitgliedern der Kirchenverwaltung für den „unermüdlichen Einsatz für das Gotteshaus“.

Das erste Kirchlein in Hinterauerbach hat der damalige Grundherr Priso bereits 783 als Holzbau errichtet. Es war die erste Kirche in der Gegend und wurde dem Apostel Bartholomäus geweiht. Von diesem Bau und seinen mittelalterlichen Nachfolgern ist aber nichts mehr erhalten. Das heute stehende Gotteshaus wurde am 21. August 1724 eingeweiht. 1770 kamen zwei Seitenaltäre hinzu, die aus Maria Thalheim stammen. peter bauersachs

Festgottesdienst:

Die Auerbacher können sich auf Sonntag, 26. März, freuen. Dann wird der Altar bei einem Gottesdienst mit Pfarrer Gregor Bartkowski sowie Diakon Sebastian Lenz gesegnet und der Tabernakel installiert. Der Wartenberger Chor „Hand in Hand“ wird die Veranstaltung musikalisch umrahmen. Auf der Orgel spielt Johanna Pfeiffer. Beginn ist um 11 Uhr. Anschließend geht es zum gemeinsamen Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen zur Skihütte des Skiclubs Auerbach.

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