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Am Ostkreuz wird die A 94-Brücke abgerissen. Die nächtlichen Arbeiten erfordern Teilsperren und Umleitungen. Autofahrer müssen Geduld haben.

Autobahn-Ostumfahrung München

A 94-Brücke wird abgerissen: Sperren und Behinderungen

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Wer nachts mit seinem Auto auf der A 99 oder der A 94 am Ostkreuz unterwegs ist, muss ab sofort mit Teilsperrungen und Behinderungen rechnen. Bis Mitte November werden in acht Nächten Asphaltierungsarbeiten an den Rampen durchgeführt.

Landkreis - Dazu sind laut Autobahndirektion Südbayern Sperrungen zwischen 20 Uhr und 5 Uhr notwendig. Die Folge der Arbeiten sind Umleitungen über die benachbarten Anschlussstellen mit dortigem Wenden. Eingebunden sind dabei die Anschlussstellen Parsdorf (über A 94) Feldkirchen-Ost (über A 94), Kirchheim (über A 99) und Haar (über A 99).

Hintergrund ist der komplette Abriss und der Neubau der A 94-Brücke über die A 99, die Ostumfahrung München. Betroffen ist eine Strecke von rund 1,4 Kilometern. Geschätzte Kosten: rund 30 Millionen Euro brutto. Der Abschluss der Maßnahme soll spätestens im Dezember 2019 sein.

Erste Arbeiten hatte es bereits im vergangenen Jahr gegeben. Anfang Dezember folgen die nächsten Nachtarbeiten. Zu acht weiteren Terminen werden für den Einbau der Entwässerung jeweils zwischen 20 Uhr und 5 Uhr Fahrspuren auf der A 99 und den Verteilerfahrbahnen gesperrt. Es bleiben laut Autobahndirektion Südbayern aber „alle Fahrbeziehungen am Autobahnkreuz München-Ost geöffnet“. Der Verkehr werde teilweise über die Verteilerfahrbahnen umgeleitet.

Geplant ist, die in diesem Jahr abgerissenen und neu gebauten äußeren Brücken der A 94 bis Mitte Dezember wieder für den Verkehr frei zu geben.

Im Februar 2018 sollen die Arbeiten zum Abbruch der Brücke der A 94 (München-Passau) über die A 99 in Fahrtrichtung München starten. Der tatsächliche Abbruch der Brücke ist für März 2018 geplant. In den nächsten beiden Jahren werden die restlichen Teile der Brücke schrittweise abgebrochen und neu gebaut.

Für das Projekt gibt es laut Autobahndirektion eine Vorgabe: Alle vorhandenen durchgehenden Fahrspuren auf den beiden Autobahnen müssen auch während der Bauarbeiten geöffnet bleiben. Dazu wurde ein komplexes Bau- und Verkehrsführungskonzept entwickelt, bei dem die alte Brücke in Teilabschnitten abgebrochen und neu errichtet wird. Folge: Die Bauzeit beträgt drei Jahre.

Der Abbruch der Brücke am Autobahnkreuz München-Ost ist nach Angaben der Verantwortlichen notwendig, da die alten Brücken nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprechen. Untersuchungen hätten gezeigt, dass es wirtschaftlicher sei, die Brücken durch zukunftsfähige Neubauten zu ersetzen, anstatt die alten Brücken aufwendig zu sanieren. Da die Arbeiten unter freiem Himmel stattfinden, kann es jederzeit zu wetterbedingten Verzögerungen oder Anpassungen bei den Arbeiten kommen.

Eingebettet sind die Arbeiten am Ostkreuz in ein Großprojekt: Derzeit wird die Ostumfahrung A 99 achtspurig ausgebaut, um den wachsenden Verkehr aufnehmen zu können.

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