Seit 1972

Auto Ausstellung Erding: Wie alles begann

106 Automobile im Wert von etwa 750 000 Mark wurden bei der Premiere der Autoausstellung im März 1972 gezeigt. In und um Erding war schon die damalige Frühlingsausstellung ein Ereignis!

Sie fand auf dem Gelände des E+C-Einkaufszentrums am Rennweg statt. Die Idee dazu hatte Dr. Egon Lechner aus den USA mitgebracht. Denn die Parkplätze vor den amerikanischen Supermärkten waren an den Wochenenden verwaist. Clevere Autofahrer nutzten diese Flächen, um ihre gebrauchten Fahrzeuge anzubieten. Mit Erfolg. Es entwickelte sich ein reger Markt im Freien. Nach amerikanischem Vorbild wagte Lechner einen Versuch, auf dem E + C-Parkplatz mit Neuwagen zu starten. Schon die erste Veranstaltung war ein Erfolg. Mit an Bord waren acht Autohändler, die Sparkasse Erding mit einem mobilen Infobüro, der Erdinger Anzeiger als Medienpartner und Organisator Günter Lassak.

In den Folgejahren wechselten die Ausstellungsorte. Die Automobil Ausstellung Erding (AAE) wurde beispielsweise in Altenerding bei der Schule oder in der Innenstadt Erdings abgehalten. So war der Bereich Schöner Turm/Schrannenplatz/Kleiner Platz und die Lange Zeile zwar voller neuer Automobile, aber trotzdem ein Wochenende lang „verkehrsberuhigt“. Gerne erinnert sich Lassak an die Ausstellung 1984 zurück. In der Tiefgarage der Stadthalle standen die Autos, in den Räumlichkeiten waren die Stände der Aussteller. Ebenso wechselten die Ausstellungszeiten von Ostern über das Jahr hinweg, bis sich das Team um Organisator Lassak auf den Frühherbst festlegte und sich auf den Volksfestplatz der Stadt Erding als permanenten Veranstaltungsort einigte.

Die ständig steigenden Besucherzahlen bestätigten diese Entscheidung. Die Automobil Ausstellung in Erding hat sich zu einer der größten Neuwagenausstellung im bayerischen Raum – zwischen Ulm und Passau, zwischen Ingolstadt und Garmisch (München eingeschlossen) – entwickelt. Die Liste der Hersteller-Repräsentanten ist umfangreich. Sie enthält nahezu alle gängigen Marken. Zusätzliche Aussteller können aus Platzgründen nicht mehr aufgenommen werden.

Weit über 400 Blechschönheiten sind mittlerweile zu sehen. Ihr Gesamtwert liegt im zweistelligen Millionenbereich.

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