Viele Neuheiten bestaunten die Besucher auf der Auto Ausstellung am Wochenende in Erding.
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Viele Neuheiten bestaunten die Besucher auf der Autoausstellung am Wochenende in Erding.

Auto Ausstellung Erding

30 Händler zeigen ihre neuen Schätze

Hunderte Besucher informierten sich an diesem Wochenende bei der Auto Ausstellung Erding über neue Modelle und Technologien.

Erding –„Autos gehören zu Erding dazu“, sagte Manfred Gramsamer in seiner Eröffnungsrede zu Automobil Ausstellung Erding am Samstagmorgen. „Ich freue mich, dass ich trotz Wiesn-Start in München heute hier diese Ausstellung bei strahlendem Sonnenschein eröffnen darf.“ Gramsamer sprach im Namen der Interessengemeinschaft AAE, die als Veranstalter heuer gemeinsam mit dem Erdinger Anzeiger als Organisator die 47. Autoausstellung Erding auf die Beine gestellt hat. Gramsamer bat um einen großen Applaus für Günter Lassak und seine Frau, unter dessen Obhut die AAE 46 Jahre lang stattfand.

Neben Landrat Martin Bayerstorfer wurden Erdings Vize-Bürgermeister Ludwig Kirmair, Finsings Ortschef Max Kressirer, Hans Wiesmaier aus Fraunberg und Georg Wiester aus Eitting ebenso begrüßt wie Stefan Hampel, Anzeigerleiter der Mediengruppe Münchner Merkur und AAE-Ideengeber Dr. Egon Lechner.

Pro Monat würden im Landkreis rund 500 Neuwagen und 1100 Gebrauchtwagen zugelassen, betonte Gramsamer, der in Neufinsing selbst ein Autohaus betreibt. „Die Ausstellung bietet mit 30 Händlern hier einen schönen und umfassenden Überblick, was es an Modellen gibt“.

Der Landrat ging in seiner kurzen Rede auf die allgegenwärtige Diskussion um alternative Antriebe ein. Von 130 000 zugelassenen Fahrzeugen im Landkreis seien 86 000 Pkw. Davon hätten 158 Pkw einen reinen Elektroantrieb, 825 einen Hybridantrieb. „Dass heißt, dass etwa ein gutes Prozent der Pkw einen Elektro- oder Hybridantrieb haben. Das ist sicher noch ausbaufähig.“ Bayerstorfer kündigte an, dass der Landkreis ein Ladesäulen- und Ladestrukturkonzept erarbeiten und ein E-Mobilitätskonzept nach vorne treiben will. Zudem sollen an Schulen und Krankenhäusern Ladesäulen errichtet werden. Dennoch, so Bayerstorfer, werde der klassische Verbrenner und „auch der Diesel eine Zukunft haben“. Die Automobilindustrie sei eine Schlüsselindustrie in Deutschland, nicht nur die Herstellung, auch der Service und Wartung sei ein sehr entscheidender Zweig. Die AAE sei ein wichtiges Instrument: „Es ist richtig, dass die Autobranche hier ihre Leistung präsentiert.“

Erdings Zweiter Bürgermeister Kirmair erinnerte daran, dass vor zehn Jahren die Neuentwicklungen noch im technisch-elektronischen Bereich lagen. Heute erlebe man mit der Computerisierung und dem autonomen Fahren einen „echten Sprung in der Entwicklung“, der die Zukunft des Verkehrs deutlich verändern wird. „Neben den gezeigten Innovationen ist diese Ausstellung auch eine Schau der Leistungsfähigkeit des Kfz-Handwerks.“ Der Drang nach individueller Mobilität sei im ländlichen Raum nach wie vor ungebrochen hoch. Überschattet werde die Branche vom Dieselskandal, „zwischen Nichtstun und kompletter Abschaffung werden wir wohl eine Lösung finden müssen. Dazu muss aber auch die Autoindustrie ihren Beitrag leisten“, so Kirmair.

Bereits am Samstagnachmittag strömten hunderte Besucher auf die Messe. Sie ließen sich über neue Modelle vom Kleinwagen, über Familienautos und Sportflitzern bis hin zu SUV und Nutzfahrzeugen beraten und nutzten die Gelegenheit zum Probesitzen. Aber auch Details zu alternativen Antriebsarten wurden erfragt.

Erstaunte Gesichter gab es bei einer Demonstration der DEKRA in Zusammenarbeit mit der Polizei. Die Sachverständigenorganisation demonstrierte anhand eines „toten Winkels“, der mit einer Folie am Boden symbolisiert wurde, dass ganze Schulklassen in dieser Gefahrenzone für den LKW-Fahrer nicht sichtbar sind. Die DEKRA wollte damit Radfahrer- und Fußgänger sensibilisieren, die beim Abbiegen eines LKW übersehen werden könnten. (Henry Dinger)

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