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Drehten ein gemeinsames Ding: Die Erdinger Band DeSchoWieda, das sind Maximilian Kronseder (vorne) sowie (hinten, v. l.) Felix Ranft, Tobias Loechle und Johannes Loechle, mit Kabarettistin Monika Gruber. Das Video wurde auf Facebook über drei Millionen Mal aufgerufen.

Video von DeSchoWieda & Monika Gruber

Die bayerische Antwort auf „Despacito“

Die Erdinger Band DeSchoWieda und Kabarettistin Monika Gruber haben ein gemeinsames Video aufgenommen: eine bayerische Version von Luis Fonsis Hit „Despacito“.

Erding – „Despacito“ von Sänger Luis Fonsi ist wohl der unangefochtene Sommerhit 2017. DeSchoWieda hat mit einer bayerischen Version darauf geantwortet. Kabarettistin Monika Gruber hat die Erdinger Band beim Videodreh unterstützt. Seit vergangenem Freitag ist „Wos passiert do?“ im Netz zu hören und zu sehen. Auf Facebook wurde es bereits über drei Millionen Mal aufgerufen, auf Youtube 116.000 Mal.

„Das ist der Wahnsinn“, sagt Gitarrist und Sänger Max Kronseder. „Das Video läuft besser als unser erstes.“ 2014 stellten die vier Musiker ihre Coverversion von Pittbulls „Timber“ in bayrischer Mundart als „Nimma“ ins Netz. Das Video, das sie selbst im Auto gedreht hatten, erzielte über fünf Millionen Klicks auf Facebook.

Dieses Mal haben sie sich einen Promi mit ins Boot beziehungsweise ins Auto geholt: den in Erding lebenden Kabarett-Star Monika Gruber. „Wir kannten die Monika vor dem Dreh nicht persönlich. Eine gemeinsame Bekannte hat uns auf die Idee gebracht“, erzählt Kronseder. „Die Moni hat da bestimmt Lust drauf“, habe die Freundin gemeint. Und so war es auch: Nach einem Weißwurst-Frühstück waren sich die Fünf einig, eine Woche später wurde gedreht.

Um den bayerischen Text kümmerte sich Kronseder: „Ich habe schon ein bisschen rumgebastelt. Letztlich ist daraus eine Parodie auf den eigentlichen Hit geworden.“ Fürs Drehbuch war Gruber zuständig. Doch die 46-Jährige winkt lachend ab: „Das kann man ja nicht Drehbuch nennen. Wir haben ein paar Ideen hin- und hergemailt, und los ging’s. Das war alles ganz spontan.“ Ihr hätte es mit den „Buam“ total Spaß gemacht. Auch Kronseder findet die „Monika super nett“. Für den Dreh auf einer abgelegenen Straße bei Hörlkofen liehen sich die Erdinger einen alten Mustang aus. „Und dann sind wir los getuckert“, erzählt Kronseder. Vieles sei ihnen erst beim Dreh eingefallen.

Auch Gruber zeigte sich überrascht über die vielen Aufrufe im Netz. Sie hofft auf den Wiesnhit 2017: „In Spanisch hätte den keiner gesungen, aber in Bairisch könnte es klappen.“ Doch eventuell hätte die Erdinger Version da Konkurrenz von der ebenfalls bayerischen Bayern3-Variante „Leckomio“.

Die Schauspielerin habe die „Burschen“ schon motiviert. Sie habe ihnen gesagt, dass sie jetzt in der Bringschuld seien. „Ein eigener Hit muss her“, meint die Kabarettistin.

Alexandra Anderka

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