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Belastung durch A94: Gemeinde plant neue Verkehrszählung

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Hörlkofen - "Merkt man die Zunahme durch die A 94?", fragte Gemeinderat Wolfgang Behn in der Wörther Gemeinderatssitzung am Montagabend. „Freilich" kam prompt die Antwort aus dem Ratsgremium.

Der Anstieg sei „gravierend“ sagte Ratskollege Anton Erl. Von Staus war in den Wortmeldungen die Rede und von der Einschätzung, dass zu Stoßzeiten drei bis vier Mal soviel Verkehr unterwegs sei.

Bürgermeister Rudi Borgo informierte, man wolle nochmals eine Verkehrszählung im Oktober durchführen, um die Entwicklung vor und nach der Eröffnung vergleichen zu können. Es wurde im Gemeinderat auch gefragt, ob jemand bei der Autobahneinweihung dabei gewesen sei. Man sei „persona non grata“ erwiderte der Bürgermeister. Die Gemeinde Wörth sei erst gar nicht eingeladen worden.

Einmütig stimmte der Gemeinderat der Sonderumlage für die Schutzgemeinschaft Erding-Nord, Freising und Umgebung in Höhe von 1500 Euro zu. Die Mittel sollen zunächst für die Vorbereitung und die Durchführung eines möglichen Klagewegs gegen die dritte Startbahn verwendet werden. Wie Rätin Helga Stieglmeier erläuterte, soll als erstes gegen den Sofortvollzug geklagt werden. Für die Wörther Kommune war es keine Frage, sich hier solidarisch zu zeigen. Der Tagesordnungspunkt ging ohne Diskussion durch. Die Gemeinde Wörth hat sich bereits früher in den Mustereinwendungen gegen die dritte Startbahn ausgesprochen.

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