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Sie spielten auf (v. l.): Werner Stang, Schorsch Scherzl, Tanja Hamberger und Klaus Gillmann. 

Benefizkonzert

Wohltätige Gaudi mit den Busmusikanten

ber die Milchstraße und Österreich kam der Nikolaus mit seinen zwölf Rentieren im Gasthaus Strasser in Oberbierbach an. „Dann ist alles schwarz geworden. Das muss wohl Bayern sein, der schwärzeste Fleck der Welt“, sagte er, und das Publikum kringelte sich vor Lachen.

Oberbierbach – Über die Milchstraße und Österreich kam der Nikolaus mit seinen zwölf Rentieren im Gasthaus Strasser in Oberbierbach an. „Dann ist alles schwarz geworden. Das muss wohl Bayern sein, der schwärzeste Fleck der Welt“, sagte er, und das Publikum kringelte sich vor Lachen. Mit solch witzigen Sprüchen ging es weiter. In der Rolle des heiligen Mannes unterhielt Xare Reiser, bekannt als Hochzeitslader und Theaterspieler aus Grabing bei Steinkirchen, die vielen Gästen beim Benefizkonzert der Busmusikanten.

Die ersten 200 Euro spendete Patrick Tischer, Geschäftsführer der Firma Deuschl. Er sei „brutal stolz“ auf die Gruppe und auf das, was sie in diesem ersten Jahr geleistet habe. Tischer lobte „Oberbusmusikant“ Georg Scherzl: „Er hatte die Idee, Busreisen mit Musik zu verbinden.“

Sechs Überraschungsfahrten hätten sie mittlerweile mit dem Busunternehmen Deuschl in verschiedene Regionen gemacht, berichtete Reiser. Und weil alles so erfolgreich gelaufen sei, wollten sie nun zugunsten der vier Kindergärten im Holzland ein Konzert geben. 2300 Euro kamen an diesem Abend zusammen.

Mit seinen Späßen kündigte er auch das Trio und jeden Schlager an, den die drei im ersten Teil des Abends anstimmten. Scherzl als Sänger, Akkordeonspieler und Bassist, Sänger und Gitarrist Klaus Gillmann sowie Tastenflüsterer Werner Stang und Reiser sind alte Freunde. Schnell konnten die Musiker ihn von dieser Marktlücke, wie er es nannte, überzeugen.

„Handgemachte Musik“ lautete das Motto des Abends mit Überraschungsgast Tanja Hamberger. Die zumeist älteren Besucher sangen bei Schlagern wie „Du bist mein erster Gedanke“ oder „Zwei kleine Italiener“ mit. Kurz vor der Pause gingen die Busmusikanten und Reiser mit einem Körbchen durch die Reihen, um Spenden einzusammeln.

mel

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