Berglern bewegen: Das ist das Ziel von Anton Scherer als BBL-Bürgermeisterkandidat.

Berglerner Bürgerliste hat Anton Scherer als Kandidat nominiert

Behörden-Profi will Berglerns Bürgermeister werden

Die Berglerner Bürgerliste hat Anton Scherer als Kandidat fürs Bürgermeisteramt nominiert. Der 39-Jährige kennt sich aus mit der Verwaltung - er ist Leiter der Bauverwaltung im Rathaus von Erding.

Berglern – Anton Scherer ist der designierte Bürgermeisterkandidat der Berglerner Bürgerliste (BBL). Mit einem einstimmigen Votum des Vorstands im Rücken wird er sich in der offiziellen Aufstellungsversammlung zur Wahl stellen. „Ich kandidiere, weil ich für meine Heimat das Beste machen will“, erklärt der verheiratete Vater einer dreijährigen Tochter und Leiter der Bauverwaltung im Erdinger Rathaus.

„Ich will, dass sich in Berglern etwas bewegt“, erklärt der 39-Jährige, der seit 2014 im Gemeinderat ist. „Wir haben Projekte wie den Kratzerwirt, sozialer Wohnungsbau, Nahversorgung. Für Schule und Kindergarten brauchen wir langfristige Perspektiven.“ Mit Maß und Ziel solle nach seinen Vorstellungen weiteres Bauland ausgewiesen werden, vorzugsweise für Einheimische.

Arbeitszeit reduzieren? „Darüber habe ich mit OB Max Gotz schon gesprochen“

Noch ist in Berglern die Entscheidung nicht gefallen, ob der nächste Bürgermeister hauptamtlich wird. Sollte der Posten weiter ehrenamtlich betreut werden, will Scherer seine Arbeitszeit bei der Stadt Erding reduzieren. „Darüber habe ich mit OB Max Gotz schon gesprochen.“ Sein Ziel ist dabei klar: „Ich will präsent sein. Ich weiß, wie das anderswo läuft. Man muss sich auch mal selbst um das eine oder andere kümmern.“

Hier nannte Scherer auch konkrete Beispiele wie die neue Ortsmitte. Das werde ein schwieriges Projekt, weil so viele Interessen unter einen Hut gebracht werden müssen. „Man muss froh sein um jeden einzelnen Landwirt.“ Darum gelte es, viele Gespräche zu führen.

Seit 2015 Dozent für Baurecht an der Bayerischen Verwaltungsschule

Seit 2011 leitet der Berglerner die städtische Bauverwaltung in Erding. „Dass Erding Große Kreisstadt wurde, war 2013 eine tolle Möglichkeit. Damit wurden wir ja Baugenehmigungsbehörde. Wenn man so etwas komplett neu aufbauen und den Apparat von fünf auf zwölf Stellen ausbauen darf, dann ist das eine große Sache“, berichtet er. Seit 2015 ist er Dozent für Baurecht an der Bayerischen Verwaltungsschule. „Das macht mir wahnsinnig viel Spaß.“ Schmunzeln musste er, als er in einem seiner Kurse eine Mitarbeiterin der Bauverwaltung aus Wartenberg sitzen hatte.

In München geboren, seit frühester Kindheit in Berglern

1980 in München geboren kam Scherer schon als Säugling nach Berglern und besuchte dort die Grundschule. Nach dem Besuch des Gymnasiums bis zur Mittleren Reife machte er eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann und besuchte dann die Berufsoberschule. Er wurde in Hof Diplom-Verwaltungswirt und bekam im Juni 2005 eine Anstellung bei der Stadt Erding, wo er zunächst das Sachgebiet Kultur/Schule und Sport leitete, nach wenigen Monaten aber bereits stellvertretender Leiter der Bauverwaltung wurde. 2013 heiratete er Susanne Joachimsthaler aus Wörth. Die dreijährige Tochter Franziska geht in Berglern in den Kindergarten „Die Strolche“. Bei Scherers Hobbys steht der Fußball ganz oben. Immer wieder läuft er noch mit der AH des SV Eintracht Berglern auf. „Ich war auch eine Zeit lang Spielführer der ersten Mannschaft.“ Jetzt will er Spielführer im Gemeinderat werden.   

Klaus Kuhn

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„Du hast Werte geschaffen, die bleiben, hast in 24 Jahren den Ort sehr geprägt, hast dich in außerordentlicher Weise verdient gemacht“: Mit diesen Worten überreichte Berglerns Bürgermeister Simon Oberhofer seinem Amtsvorgänger Herbert Knur die Ehrenbürger-Urkunde. Knur wurde in einer kleinen Feierstunde in der Sportgaststätte gewürdigt.

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