Zu leichten Verkehrsbehinderungen kommt es derzeit in Mitterlern, wo die Deutsche Glasfaser mit dem Verlegen der Kabel beschäftigt ist.
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Zu leichten Verkehrsbehinderungen kam es zwischenzeitlich in Mitterlern, wo die Deutsche Glasfaser mit dem Verlegen der Kabel beschäftigt war.

Deutsche Glasfaser

Berglern geht im Oktober ans Netz - Langenpreising ist noch nicht so weit

Die Berglerner könnten im Oktober ans Netz der Deutschen Glasfaser gehen. So weit ist man in Langenpreising noch nicht. Hier fehlen noch Unterschriften.

VON KLAUS KUHN

Berglern/Langenpreising – Die Bautrupps der Deutschen Glasfaser haben es in Berglern tatsächlich geschafft: Zum Jahresende waren die Baustellen zu, die Kabel im Boden. Bürgermeister Anton Scherer kann nach Rücksprache mit dem Unternehmen für die Anschlussnehmer in der Gemeinde sogar eine zeitliche Perspektive aufzeigen: „Stand heute können wir damit rechnen, dass wir Ende Oktober ans Netz gehen können“, sagt er der Heimatzeitung. Neues zum Thema gibt es derweil auch aus Langenpreising.

Bevor die Bautrupps in die Ferien gehen durften, habe es noch Besprechungen gegeben, die erbracht hätten, dass noch an der einen oder anderen Stelle nachgearbeitet werden müsse, berichtet Berglerns Bürgermeister weiter. Scherer zeigt sich aber zufrieden: „Ich bin ganz erstaunt, dass die das wirklich so weit hingekriegt haben.“

Jetzt gehe es in den nächsten Schritten an den technischen Ausbau der Infrastruktur an den verschiedenen Knotenpunkten. Ende März, so der Zeitplan, gehe es weiter. Dann dürfte der Winter wohl weitgehend durch sein.

Andernorts wird man mit Interesse die Bemühungen in Berglern verfolgen: Bekanntlich läuft dort die Kampagne noch, die durch Corona massiv behindert wird, weil keine Infoveranstaltungen stattfinden dürfen. Schon vor Beginn der Bauarbeiten hatten Vertreter der Glasfaser in Berglern im Gespräch mit der Heimatzeitung deutlich gemacht, dass sie sich eine Blamage wie in Zorneding (Kreis Ebersberg) nicht noch einmal erlauben will. Ricardo Riedel vom Marketing der Deutschen Glasfaser sagte seinerzeit: „Das wird sich nicht wiederholen. Wir wissen, woher die Kritik kommt, und diese war tatsächlich berechtigt.“

In Zorneding war die Deutsche Glasfaser mit ihrer Tiefbaufirma an die Wand gefahren, gewaltige Verzögerungen und noch gewaltigerer Ärger waren die Folge. In Berglern hat das Unternehmen jetzt Wort gehalten, was natürlich auch in Langenpreising beobachtet wird.

Bürgermeister Josef Straßer kennt die Erfahrungen aus Zorneding auch: „Ja mei, die haben halt auch dazulernen müssen“, meint er. Er hat sich erst dieser Tage die aktuellen Zahlen für Langenpreising geben lassen: „26 Prozent haben wir, 40 Prozent brauchen wir“, fasste er die Lage zusammen. Konkret heißt das: 40 Prozent der Haushalte müssen einen Vertrag mit der Deutschen Glasfasser unterschreiben, damit diese eigenwirtschaftlich ausbaut und Langenpreising ans Glasfasernetz bringt.

Straßer ist zuversichtlich, dass es auch in Langenpreising noch klappt. „Mir ist gesagt worden, dass viele sich erst in den letzten Wochen entscheiden“, berichtete er. Das deckt sich mit den Erfahrungen aus Berglern, wo es auch lange nicht so ausgesehen hatte, dass genügend Anschlussnehmer zusammenkommen könnten. Die Deutsche Glasfaser ist Gast beim Gartenbauverein im Zanklstadel, wo das Marketing-Team ein kleines Büro eingerichtet hat.

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