Neuer Bürgermeister: Anton Scherer will in seiner Gemeinde einiges erreichen.

Feuerwehrgerätehaus und Supermarkt stehen auf der Agenda

Berglern: Neuer Bürgermeister Anton Scherer hat viel vor

Die erste Sitzung des Gemeinderats in Berglern findet am Donnerstag statt. Wir sprachen mit Neu-Bürgermeister Anton Scherer über seine Ziele.

Berglern – Die neue Wahlperiode des Gemeinderats von Berglern beginnt am kommenden Donnerstag, 14. Mai, um 19 Uhr mit der konstituierenden Sitzung in der Sportgaststätte Berglern. Der neue Bürgermeister Anton Scherer (BBL) äußert sich im Gespräch mit der Heimatzeitung über die Ziele in seiner Amtszeit.

Es wird nach Lage der Dinge eine sehr intensive Wahlperiode werden. Die bereits begonnenen Projekte, allen voran das Feuerwehrgerätehaus, will Scherer in dieser Wahlperiode realisieren. „Wenn wir das hinkriegen, dann können wir wirklich sagen, dass wir für Berglern etwas geschaffen haben“, ist er überzeugt. Dabei hat er eine deutliche Rangfolge in diesem Gespräch festgelegt: „Wenn wir den Standort des Feuerwehrgerätehauses haben, können wir alles drumherum weiter planen. Dazu muss das Gerätehaus ja noch nicht stehen. Aber dann können wir sagen, wie wir das mit dem Supermarkt haben wollen.“

Lebensmittelmarkt hat Priorität

Der 39-Jährige denkt gerade beim Supermarkt daran, hier einen Wettbewerb herbeizuführen. „Wir dürfen ja auch niemanden verprellen.“ Ziel bleibe eine mehrgeschossige Lösung, wie sie der Gemeinderat favorisiert hat. „Priorität bleibt natürlich der Lebensmittelmarkt, aber selbstverständlich wollen wir dort auch weiteres Gewerbe.“

Etwas in Vergessenheit geraten im Zuge der ganzen Diskussionen ist der soziale Wohnungsbau. Scherer erinnert daran, dass der Gemeinderat den Abriss des Bestandes bereits beschlossen habe. „Wir werden das Projekt noch einmal auf den Prüfstand stellen.“ Aktuell sehe es aber danach aus, als könne das Vorhaben in der vorgesehenen Form realisiert werden. „Aber ich möchte mir das durchaus noch einmal anschauen.“

Enger Austausch mit den anderen VG-Bürgermeistern

Der neue Rathauschef fühlt sich sehr gut auf die Amtsübernahme vorbereitet. „Ich habe große Unterstützung von der Verwaltung, wir sind in ständigem Kontakt, und das läuft ganz ausgezeichnet.“ Ambitionen auf den Vorsitz der Verwaltungsgemeinschaft (VG) hat Scherer ausdrücklich nicht: „Ich bin der einzige ehrenamtliche Bürgermeister. Da muss ich zurückstehen. Natürlich könnte ich das, weil ich ja aus der Verwaltung komme, aber als Ehrenamtlicher geht das einfach nicht“, stellt er klar. Intensiv sei der Austausch mit den übrigen beiden neuen Bürgermeistern in der VG, wie er weiter betont. Das sei einfach wichtig, um auch die Verwaltung am Laufen zu halten und weiter voranzubringen. Zur Anzahl seiner Stellvertreter sagt Scherer: „Wir sollten bei zwei bleiben. Das hat sich bewährt.“

Zudem gibt es aber auch im Wahlkampf wieder hochgekochte Fernziele: Die Ortsumfahrung von Berglern hatten sich mehrere Gruppierungen in ihre Programme geschrieben. Hier rät der neue Bürgermeister zu Realismus. Die Kosten und der Flächenverbrauch seien gewaltig. Gleichwohl müsse die Gemeinde an das Thema ran: „Die Eittinger Straße wird nicht besser. Wenn wir die aber ertüchtigen, werden wir noch mehr Verkehr durch das Wohngebiet haben.“ Zunächst aber müsse das neue Gremium den Haus

Klaus Kuhn

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