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Genau da, wo sich in der Freisinger Straße die meisten Pfützen bilden, ist die Versickerungsmöglichkeit unterbrochen. Symbolbild.

Feilschen um jeden Zentimeter

Berglern: Straßenentwässerung in der Freisinger Straße – Fahrbahn wird enger

Wie wird die Freisinger Straße entwässert? Darüber diskutierten die Gemeinderäte. Mit der Planung sind nicht alle zufrieden.

Berglern – Die Straßenentwässerung in der Freisinger Straße in Berglern wird zum Dauerbrenner: Das Planungsbüro hat jetzt einen komplett neuen Entwurf vorgelegt, der eine Versickerungsmöglichkeit längs der Straße auf der Nordseite vorsieht und mit dem Wasserwirtschaftsamt abgestimmt ist. Etlichen Gemeinderäten fiel aber auf, dass genau da, wo sich die meisten Pfützen bilden, diese Versickerungsmöglichkeit unterbrochen ist.

Anton Scherer (BBL) wollte wissen, ob jetzt alle Versickerungseinrichtungen in öffentlichem Grund liegen. Das konnte Planerin Carola Gürtner-Vogt bestätigen. Allerdings hat sie diesen Platz irgendwo her bekommen müssen, und der ging zulasten der Straßenbreite. Diese wird nach den bisherigen Planungsaussagen um 40 Zentimeter auf 5,90 Meter schrumpfen. Das schmeckte einer ganzen Reihe von Bürgervertretern nicht, denn hier seien auch viele Landwirte unterwegs, und deren Fahrzeuge hätten nun mal eine gewisse Breite. Wenn dann ein Lkw entgegen komme, werde es eng.

Weitere Optimierung möglich

Da half auch der Hinweis von Bürgermeister Simon Oberhofer, dass hier eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h bestehe, nicht viel. Die Räte sahen zwar ein, dass der Platz für eine Versickerung irgendwo her kommen muss, aber sie begannen, um jeden Zentimeter zu feilschen. Was die kritische Stelle angeht, könnte noch optimiert werden, deutete die Planerin an.

Dass das Ganze nicht billig wird, steht ohnehin fest, aber über Kosten wurde anders als in früheren Sitzungen, wo die Summe von 236 000 Euro in den Raum gestellt worden war, nicht gesprochen. Beschlossen hat der Gemeinderat auf Vorschlag der Verwaltung, das Büro mit der Ausführungsplanung zu beauftragen. Dabei, so die Hoffnung, kann das eine oder andere optimiert werden.

Klaus Kuhn

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