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Startschuss für zehn barrierefreie Wohnungen: Beim Spatenstich dabei waren (v . l.) Projektleiter Dominik Ertl, Karin Wilhelm-Scharl (Verkauf), 3. Bürgermeister Daniel Helmecke, Bürgermeister Anton Scherer, Bauherr Adrian Scharl, Vize-Bürgermeister Otmar Lerch, Baureferentin Elisabeth Bauer, Ingenieur Christian Brunner sowie die Bauunternehmer Sebastian Huber und Martin Schreiner.

Mehr als die Hälfte ist schon verkauft

Berglern: Zehn barrierefreie Wohnungen an der Eittinger Straße

An der Eittinger Straße in Berglern entstehen zehn barrierefreie Wohnungen. Sie werden gebaut von Jungunternehmer Adrian Scharl von der Scharl-Unternehmensgruppe.

Berglern– In Berglern fiel jetzt der Startschuss für ein Bauprojekt, das die Beteiligten als zukunftsfähig ansehen: ein modernes Mehrfamilienhaus mit zehn barrierefreien Wohnungen an der Eittinger Straße. Es ist der erste von zwei Bauabschnitten des Projekts „Wohnen am Altwasser“.

Realisiert wird es von der Firma Scharl Adrian GmbH, die erst im vergangenen Jahr gegründet wurde und der Scharl-Unternehmensgruppe angehört, in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Biersack-Brunner aus Erding. Dessen Geschäftsführer Christian Brunner war beim Spatenstich am Dienstag vor Ort. Und auch Vertreter der Gemeinde waren zahlreich anwesend: neben Bürgermeister Anton Scherer seine beiden Stellvertreter Otmar Lerch und Daniel Helmecke sowie Elisabeth Bauer, Referentin für Bauen, Wohnen und Verkehr.

Zwischen 40 und fast 100 Quadratmeter

Nach gut einem Jahr Entwicklungszeit haben nun offiziell die Bauarbeiten begonnen. Das gesamte Projekt soll sieben Millionen Euro kosten. Und auch die Planungskosten waren offenbar nicht niedrig. „Das war für mich eine echte Herausforderung mit meinen 30 Jahren, so hoch in Planungskosten zu investieren, die auch ins Leere hätten laufen können“, sagt Jungunternehmer Adrian Scharl dazu. „Aber ich wollte an diesem Ort unbedingt etwas Schönes bauen und habe mich mit voller Kraft dafür eingesetzt.“

Sein Konzeptvorschlag überzeugte schließlich die Gemeinde und bekam den Zuschlag. Nun können auf dem fast 3000 Quadratmeter großen Grundstück zwei Baukörper mit je 25 mal 13 Meter Fläche entstehen. Sämtliche Wohnungen werden barrierefrei und mit einem Aufzug erreichbar sein. Ihre Größe variiert zwischen 40 und fast 100 Quadratmeter Wohnfläche, verteilt auf zwei bis vier Zimmer.

Auch die Gemeinde mit einer Wohnung im Boot

Die Beheizung wird über eine Holz-Pelletheizung erfolgen. Sie erfüllen damit den Energie-Standard KfW 55 und sind somit für die Käufer mit einem Tilgungszuschuss der KfW-Bank mit 18 000 Euro je Einheit förderfähig.

„Hier entsteht etwas ganz Neues in Berglern“, freute sich Scharl und bedankte sich bei den Gemeindevertretern und den Ingenieuren für die konstruktive Zusammenarbeit. Berglerns Bürgermeister Anton Scherer erinnerte daran, dass auch die Gemeinde Berglern hier mit einer der Wohnungen im Boot sei.

Ende 2021 bezugsfertig

Wie sehr die neuen Wohnungen in der Gemeinde gebraucht werden, zeigt die hohe Nachfrage. Mehr als die Hälfte der Wohnungen sei bereits vor Baubeginn veräußert worden – und zwar hauptsächlich an Berglerner Bürger, so Scharl.

Scherer berichtete in diesem Zusammenhang von den intensiven Bemühungen, um tragfähige Kompromisse zwischen den verschiedenen Belangen zu finden. Dazu gehört die Rücksicht auf die Nachbarn, aber auch die verkehrstechnischen Fragen an der Eittinger Straße, die bekanntlich nicht besonders breit ist. Entlang der Straße ist nun auch ein Grünzug geplant.

Das barrierefreie Mehrfamilienhaus, mit „großzügig geschnittenen Räumen, die eine flexible Nutzung in allen Lebensphasen erlauben“, wie Scharl erklärt, soll Ende 2021 bezugsfertig sein.

Klaus Kuhn und Mayls Majurani

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