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Beschluss in Berglern

Blühende Landschaften für Bienen

Nun legt auch Berglern Blumenwiesen an, um Bienen Nahrung zu bieten. Die Initiative hatte die Gemeinde Langenpreising ergriffen.

Berglern/Langenpreising – Jetzt zieht auch Berglern nach und legt „Blühflächen“ für Bienen an. Die Gemeinde folgt damit dem Beispiel der Langenpreisinger Nachbarn. Am Dienstag forderte Umweltministerin Ulrike Scharf auf: „Mithelfen und eine kleine Nektar-Tankstelle für unsere Bienen schaffen!“ Zu diesem Zeitpunkt standen schon die ersten neuen Futterstationen für die Bienen in Langenpreising. Berglern nutzt nun die Flurbereinigung, um erste Flächen von gut 600 und einmal 1500 Quadratmetern zu schaffen.

Diese Areale liegen außerhalb des unmittelbaren Dorfgebietes und nicht an stark befahrenen Straßen, damit nicht zu viele der wichtigen Brummer an den Windschutzscheiben verenden.

Es sind dreieckige kleine Restflächen, die sich nicht vernünftig landwirtschaftlich nutzen lassen. Die Gemeinde hatte sich im Zuge das laufenden Flurbereinigungsverfahrens verpflichtet, diese Bereiche zu übernehmen und die Pflege zu organisieren. Umweltauflagen verbieten, die Flächen umzubrechen, standortfremde Gehölze einzubringen, oder flächendeckend Pflanzenschutzmittel einzusetzen. Daher kam im Berglerner Gemeinderat die Idee auf, die Grundstücke auf das sogenannte Ökokonto zu buchen.

Bei der Pflege der Flächen entstehen allerdings Kosten. „Wenn sich da das indische Springkraut breit macht, kriegen wir ein Problem“, sagte Bürgermeister Simon Oberhofer über die Pflanzenart, die andere höchst aggressiv verdrängt. Was Berglern allerdings nicht mitmacht, ist ein Verlust an Gemarkungsfläche im Zuge der Flurbereinigung. Auch hier folgte der Rat einstimmig der Linie Oberhofers.

In Langenpreising hatte Gemeinderat Max Danner (FW) bei der Haushaltsberatung angeregt, 1000 Euro für Wildblumensaaten bereitzustellen. Sein Vorschlag ist zwischenzeitlich auch umgesetzt, wie Bürgermeister Peter Deimel auf Nachfrage berichtet. „Da sind schon einige Tagwerk angelegt worden“, meldet Deimel Vollzug. So sind erste Bienenweiden auf dem Gebiet der Gemeinde entstanden, und es sollen noch mehr werden, wie Deimel weiter ausführt.

In der Natur sieht man noch nicht allzu viel, deutete Danner am Rand der jüngsten Sitzung des Gemeinderats an, aber das werde sich bald ändern. Wenn wieder Zeit zur Aussaat ist, sollen im Bereich der Schützenanlagen weitere Wildblumenwiesen entstehen, kündigt Deimel an.

von klaus kuhn

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