Robert Krieger designierter BDK-Landeschef.

Bund Deutscher Kriminalbeamter 

Neues Kripo-Sprachrohr in Berglern daheim

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Bayerns Kriminaler werden bald von einem Berglerner vertreten: Robert Krieger kandidiert als BDK-Landeschef.

Berglern/Bad Kissingen – Kommissarisch ist der Kommissar bereits Landesvorsitzender des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) in Bayern. Robert Krieger sprang für den Franken Hans Wengenmair in die Bresche, als der voriges Jahr in Pension gegangen war.

Am Dienstag und Mittwoch kommender Woche findet der 18. Landesdelegiertentag in Bad Kissingen statt. Dort soll der 54 Jahre alte Berglerner offiziell Standesvertreter von 900 Kriminalbeamten im Freistaat werden. Die Wahl des verheirateten Vaters einer erwachsenen Tochter gilt als sicher, Krieger ist der einzige Kandidat.

Der Polizeibeamte, der 2014 als Bürgermeister seiner Heimatgemeinde kandidiert hat, kennt die Polizei- und die Gewerkschaftsarbeit gleichermaßen. Bis 2013 war Krieger bei der Kripo Erding für Raub, Erpressung und Bandenkriminalität zuständig. Seither ist er freigestellter Personalrat beim Polizeipräsidium Ingolstadt und in dieser Funktion auch für die Kripo Erding zuständig.

Auf den designierten BDK-Landeschef wartet viel Arbeit. So fordern die Ermittler „die unverzügliche Einführung eines computergestützten nationalen Waffenregisters“. Zudem sei im Bereich des Tatorts Internet „dringend eine neue strategische Ausrichtung“ erforderlich. Krieger: „Das Medium Internet als Tatmittel hat längst Einzug in sämtliche kriminalpolizeiliche Sachverhalte gehalten. Dringend werden hier Spezialisten benötigt.“ Insgesamt müsse sich die Kripo noch mehr spezialisieren. Erfolgreiche Verbrechensbekämpfung ist für Krieger ein „Dreiklang aus Prävention, Präsenz und qualifizierter kriminalpolizeilicher Ermittlungstätigkeit“.

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