Bewährtes Führungsteam (v. l.): Nikolaus Fellermeier (Schützenmeister), Konrad Blasi (Kassier), Manfred Aigner (Sportleiter), Alexander Schröter (2. Schützenmeister) und Ansgar Bodenberger (Schriftführer).
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Bewährtes Führungsteam (v. l.): Nikolaus Fellermeier (Schützenmeister), Konrad Blasi (Kassier), Manfred Aigner (Sportleiter), Alexander Schröter (2. Schützenmeister) und Ansgar Bodenberger (Schriftführer).

Böller-Sparte offiziell gegründet

Almenrausch Berglern: Neue Abteilung und steigende Jahresbeiträge

Eine neue Abteilung und auch einen neuen Beauftragtenposten gibt es bei den Almenrausch-Schützen Berglern. Zudem wurden die Jahresbeiträge angehoben. Großes Vertrauen haben die Mitglieder in ihren Vorstand. Nur vereinzelt haben sich in der Generalversammlung personelle Änderungen ergeben. Ein altbekanntes Gesicht ist aber neu in der Führungsriege.

Berglern – Mit dem gebotenen Abstand versammelten sich die Mitglieder im Sport- und Vereinsheim, die Neuwahlen leitete Altbürgermeister Herbert Knur. Ohne Gegenkandidaten und einstimmig wurden Schützenmeister Nikolaus Fellermeier und Stellvertreter Alexander Schröter bestätigt. Kassier bleibt Konrad Blasi, Sportleiter ist weiterhin Manfred Aigner.

Auf dem Posten des Schriftführers ergab sich aber ein Wechsel. Heinz Reese stellte sich nicht mehr zur Wahl, dieses Amt übernimmt sein bisheriger Stellvertreter Ansgar Bodenberger. Zum 2. Schriftführer wählten die Berglerner Schützen Wahlleiter Knur. Er habe sich „als junges Nachwuchstalent dafür bereit erklärt“, scherzte er.

2. Kassier ist Armin Frömmel, 2. Sportleiter Uwe Breit, Jugendleiter Ludwig Held, Damenleiterin Hermine Kressierer und ihre Stellvertreterin Rosemarie Eberl. Aus dem Beirat schieden Elisabeth Bauer, Anton Kressierer, Herbert Knur und Stefanie Melerowitz aus. Für die kommenden zwei Jahre sind wieder Heinrich Bauer, Otmar Lerch, Uwe Lerch, Willi Stürzl, Holger Lehmann, Massimiliano Caria und Markus Rittler Beiräte. Neu hinzu kamen Stephan Bichlmaier, Christoph Kressierer und Lena Brandlmeier.

Die Zustimmung der versammelten Almenrausch- Schützen war auch bei drei Anträgen des Vorstands nötig und erging jeweils einstimmig. Zum einen haben die Almenrausch-Schützen nun ganz offiziell eine Böllerschützengruppe. Der Startschuss für die neue Abteilung fiel bereits bei einem Lehrgang mit praktischer und theoretischer Prüfung im Februar 2019, initiiert von Uwe Lerch. Er wurde in der Versammlung zum Böllerkommandanten ernannt.

Außerdem werden – nach sechs Jahren ohne Veränderung – die Jahresbeiträge moderat angehoben. In den meisten Kategorien erhöhen sich diese jeweils um fünf Euro. So zahlt der Nachwuchs bis 21 Jahre künftig 25 statt der bislang 20 Euro, die Damen und Herren der Schützenklasse (21 bis 65 Jahre) müssen ab sofort 43 Euro (bislang 38 Euro) berappen. Die Aufnahme in den Verein, der derzeit 226 Mitglieder zählt, bleibt frei von Gebühren.

Ebenso schuf die Versammlung für Heinz Reese das Amt des Ehrungsbeauftragten. Schon seit vielen Jahren überbringt er Jubilaren aus dem Verein Glückwünsche – nun auch ganz offiziell mit einem neuen Abzeichen auf der Schulter.

Nachdem in den vergangenen Monaten sämtliche Veranstaltungen von Almenrausch, wie beispielsweise auch das Endschießen, nicht stattfinden konnten, plant man die Wiederaufnahme der Schießabende mit einem strengen Hygienekonzept für den 18. September. Das Sektionsschießen, das heuer in Berglern stattgefunden hätte, wurde auf 2021 verschoben.

Die sportlichen Erfolge des vergangenen Jahres stellte Sportleiter Manfred Aigner vor. Bei den Gaumeisterschaften qualifizierten sich Heinz Reese, Hermine Kressierer, Toni Kressierer und Erich Schrödl für die oberbayerische Meisterschaft. Schrödl und die beiden Kressierers schafften es sogar bis zur bayerischen Meisterschaft in Hochbrück. Beim Königsschießen im April 2019 erkämpfte sich Ansgar Bodenberger mit einem 35,0 Teiler die Königskette, Jugendkönig wurde Florian Irl mit einem 44,1 Teiler.

Noch ein paar Beispiele zu den gesellschaftlichen Jahreshighlights: Die Schützen beteiligten sich im Frühjahr an der Gemeindeaktion „Saubere Landschaft“, dem folgte das Ostereierschießen, für das Reese 1800 Eier besorgt hatte. Im Sommer wirkte der Verein tatkräftig beim Berglerner Dorffest mit, das Sautrogrennen im Juli war in jeder Hinsicht eine nasse Angelegenheit. Und im Winter folgten Adventsmarkt und Nikolausfeier.

Fabian Holzner

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