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Die Fußballabteilung des SVE Berglern wird geführt von (v.l.) Kristina Krieger, Anton Scherer, Markus Knittler, Daniel Helmecke, Markus Lucks und Markus Bauer.  

Fussball

Der SVE Berglern erfindet sich neu

Neuer Chef, neuer Jugendleiter, eine schlankere Abteilungsleitung – bei Berglerns Kickern ändert sich vieles. Das sollte sich auch bei der Tabellensituation der Ersten.

Berglern– Wechsel an zentralen Positionen der Abteilung Fußball vom SV Eintracht Berglern: Abteilungsleiter Werner Taubmann trat bei den turnusmäßigen Neuwahlen nicht wieder an. Die Abteilungsversammlung wählte unter der Leitung von Konrad Huber am Sonntag einstimmig seinen bisherigen Stellvertreter Markus Knittler zum Nachfolger.

Einen neuen Stellvertreter gibt es nicht. Knittler gab bekannt, dass die Aufgaben des Stellvertreters auf andere Aktive hätten verteilt werden können, sodass die Abteilungsführung verschlankt wurde. Jugendleiter Matthias Kohlschütter stellte aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zur Verfügung. Sein Nachfolger ist Markus Lucks, der nicht gewählt, sondern bestimmt wurde.

Die Stimmung ist großartig bei der Fußballabteilung, der Tabellenplatz der ersten Mannschaft ist es allerdings nicht. In seinem letzten Bericht machte Taubmann allerdings deutlich, dass nach etlichen Trainerwechseln unter der Führung von Anton Scherer und Andreas Bauer jetzt wieder Ruhe in die Mannschaft gekommen sei und man sich Hoffungen auf den Klassenerhalt machen könne. Aktuell bezeichnete er den zwölften Platz allerdings als „sehr bedenklich“. Auch sei der Spielerkader nicht gerade groß, und daran müsse gearbeitet werden.

Kohlschütter konnte allerdings bei einer auf elf Mannschaften angewachsenen Jugendabteilung auf einen „vernünftigen Unterbau“ verweisen. 93 Jugendspieler habe der Verein, das sei doch was. Die C-Jugend beispielsweise habe den Aufstieg in die Kreisklasse geschafft und stehe aktuell auf einem guten vierten Tabellenplatz. Die A-Jugend allerdings hat, bedingt auch durch etliche Verletzungen, eine Krise.

Der AH geht’s gut. Sie hat allenfalls eine vorübergehende Finanzkrise: „Wir sind heuer relativ viel Bus gefahren und waren sehr schnell pleite“, so AH-Leiter Damiel Helmecke. Allerdings haben wohl etliche in der AH die Spendierhosen angezogen, die Kasse wieder aufgefüllt, sodass sogar noch Mini-Tore für die Jugend-Abteilung drin waren. Die spielerische Bilanz fasste er so zusammen: „So lala, mehr verloren als gewonnen.“ Aber fleißig waren die Seniorenkicker: Acht Spiele mehr als in der Vorsaison, insgesamt 17, haben sie bestritten, darunter auch den Unertl-Cup, an dem zehn Mannschaften teilgenommen haben.

Das Hirschen-Fest war ein voller Erfolg. Die Abteilungsleitung ist mächtig stolz auf die nicht weniger als 80 Freiwilligen, die hier mitgeholfen haben. Da müsse man niemanden bitten, da seien alle da, freute sich Taubman. Ein Dank ging auch an die vielen, die die Jugend unterstützen. Der Sumsi-Cup mit über 600 Spielern und noch einmal so vielen Zuschauern hat dem Bericht Kohlschütters zufolge von allen das Letzte gefordert. „So viele hab’ ich noch nie auf dem Platz gesehen. Es war der Wahnsinn.“ Die Abteilungsführung wurde von der Versammlung komplettiert mit Kristina Krieger als Kassiererin, Markus Bauer als Schriftführer, und Torschützenkönig Anton Scherer als Pressewart.

von Klaus Kuhn

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