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Erste Baudiskussionen führten die Sportler anhand der Vorentwürfe für einen Neubau des Vereinsheims.

Fußballer als Bauherren

Modernisierungsstau am Berglerner Sportheim

Das Berglerner Sportheim ist eine Energieschleuder, die Wasserinstallation ist veraltet. Daher denkt der Verein über einen Neubau nach.

Berglern – Der SV Eintracht Berglern steht vor einer Zukunftsentscheidung. Vorsitzender Franz Knittler bereitete die Mitglieder in der Hauptversammlung schon einmal darauf vor, dass mit dem alten Sportheim etwas passieren müsse. Es gibt bereits erste vorsichtige Überlegungen und Vorentwürfe für einen möglichen Neubau. Aber Fußballer Knittler hielt auch gegenüber der Heimatzeitung den Ball noch flach.

Die Baugeschichte dessen, was da jetzt am Sportplatz in Berglern steht, gehört zum Hintergrund der jetzt anlaufenden Überlegungen. Aus dem Jahr 1967 stammt das erste Gebäude, und an dieses ist dann immer wieder angebaut worden, etwa die Sportgaststätte.

Streng genommen sei das Gebäude viergeteilt, erläuterte Knittler. Der Verein müsse sich nun mit der ersten Keimzelle des Hauses befassen – nicht nur, weil die Energiekosten durch die Decke gehen und der Verein das in den Griff bekommen muss. Weil dieser Teil in der Mitte des Komplexes liegt, ist eine Planung dort auch nicht ganz einfach. Die Wasserzuleitung sei zudem zu schwach dimensioniert für alles, was nach und nach dazu gekommen sei, berichtete der Vorsitzende. „Erst hatten wir eine Dusche, jetzt haben wir sechs.“

In der Mitgliederversammlung brachte er das Thema noch unter „Verschiedenes“, und dafür gebe es Gründe: „Der BLSV muss noch eingebunden werden, und so weiter.“ Im Klartext: Der Verein steht noch ganz am Anfang der Überlegungen, die durchaus in einen Neubau dieses Teils münden können. „Da geht es auch um sehr viel Geld“, so der Vorsitzende, der ankündigte, dass der Vorstand im Herbst möglicherweise schon konkreter werden könne.

„Die Mitglieder müssen wissen, womit wir uns befassen“, sagte Knittler über die ersten Entwürfe. Der Kreisvorsitzende des BLSV habe gewechselt, und hier müssten auch erst noch Gespräche geführt werden. Die Alternative, eine energetische Sanierung des Altbaus, bezeichnete Knittler gegenüber der Heimatzeitung als „schwierig“.

Denkbar sei, dass es eine außerordentliche Mitgliederversammlung gebe, zu der dann aber auch konkrete Pläne, Finanzierungspläne und dergleichen vorliegen müssten. Das alles mache einfach enorm viel Arbeit, und darum könne er auch noch nicht sagen, wann das so weit sein werde. Aber ein Ziel formulierte Knittler gegenüber der Heimatzeitung: „Wir müssen da was Vernünftiges draus machen.“ Klaus Kuhn

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