Zwei Stände stehen aktuell immer dienstags auf dem Parkplatz an der Kirche.
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Zwei Stände stehen aktuell immer dienstags auf dem Parkplatz an der Kirche.

Platzprobleme am aktuellen Standort – Neue Ortsmitte könnte Abhilfe schaffen, meint Bürgermeister Scherer

Größerer Wochenmarkt für Berglern? Eine verzwickte Sache

Berglern – Nach dem erfolgreichen Comeback des Wartenberger Wochenmarkts (wir berichteten) ist Berglerns Bürgermeister Anton Scherer dabei, zu überlegen, was man in Berglern besser machen kann. Eine Ausweitung des Angebots ist aber schwierig.

Dienstags von 8 bis 14 Uhr stehen immerhin zwei Marktstände auf dem Parkplatz an der Kirche: der eine mit Obst und Gemüse, der andere mit Leckereien vor allem zu Brot. Das Gelände gehört nicht der Gemeinde, wie Scherer berichtet. Darum sei es nicht allzu gut möglich, dort viel mehr zu machen, auch wenn der Wunsch durchaus da sei.

Tatsächlich würden die beiden aktuellen Händler sich über Gesellschaft freuen, beispielsweise durch einen Metzger oder einen Stand mit Fisch, so der Bürgermeister. Dann könnte auch die Frequenz erhöht werden, die nach einem guten Start doch etwas nachgelassen habe.

Scherer muss sich aber zurückhalten: Er macht deutlich, dass der Parkplatz gebraucht werde. Tatsächlich war der Platz am vergangenen Dienstagmorgen fast voll, wobei allerdings eine Schneeschicht auf mehreren Autos auch Dauerparker verriet.

Dennoch will Scherer den Gedanken, das Angebot des Marktes zu erweitern, nicht verwerfen. Dann müsse eben ein anderer Platz gefunden werden, meint er. Er denke dabei an die geplante neue Ortsmitte, wo möglicherweise deutlich mehr Platz für einen Markt sein könnte.

Ein Problem ist wohl der Termin an einem Wochentag, wenn am Kindergarten normalerweise Betrieb ist. Scherer erinnert daran, dass dann die Kinder gebracht und abgeholt würden, was Parkplatzbedarf generiere. Also eine Verlegung auf den Samstag, wie jetzt in Wartenberg geschehen? Dann könnte aber die Gewinnung von attraktiven Ständen schwierig werden, weil an diesem Tag vielerorts Markt sei. „Es ist nicht so ganz einfach“, bilanziert Scherer.

Das deckt sich mit Erfahrungen übrigens auch in Wartenberg, wo, wie berichtet, erst einmal auf Standgebühren für den ganzen Rest des Jahres verzichtet wird, um Händler dauerhaft für den Wochenmarkt begeistern zu können.  klk

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