Trumps Chefstratege Bannon verlässt offenbar das Weiße Haus

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BerglernerGruppe 

Immer mehr Wasserdiebe

Im Leitungsnetz der Berglerner Gruppe steigen die Verluste. Die Verantwortlichen beobachten immer häufiger echten Wasserdiebstahl.

Berglern – Der Wasserzweckverband Berglerner Gruppe kämpft gegen Wasserdiebstähle. Die Verluste im Netz liegen bei 9,58 Prozent. Das ist nach dem Bericht der Verwaltung in der Verbandsversammlung am Donnerstag zwar nicht alarmierend, liegt aber auch klar über dem Bundesdurchschnitt von 6,5 Prozent. Und diese Verluste sind längst nicht nur einem größeren und längere Zeit unbemerkt gebliebenen Wasserrohrbruch geschuldet.

Im Bereich der Strogen hatte es einen Rohrbruch gegeben. Das Wasser lief in die Strogen, Der ungewöhnlich hohe Verbrauch in diesem Netzabschnitt fiel daher erst recht spät auf. Richtig ärgerlich und sogar möglicherweise kriminell sind systematische Diebstähle des kostbaren Nasses durch Bürger, die sich über Beziehungen ein Standrohr für einen Unterflurydranten beschaffen und dann ihre Gartenteiche oder Schwimmbäder auffüllen. Unterflurhydranten sind eigentlich der Feuerwehr vorbehalten.

Wassermeister Johann Steiner wurde in der Sitzung deutlich, nannte das erstmals „Diebstahl“ und sprach von einer zunehmenden Tendenz zu dieser Praxis. Auch ausgedehnte Sportplatzbewässerungen seien auf diese Weise an jedem Zähler vorbei vorgenommen worden, ergänzte er.

Verbandsvorsitzender Simon Oberhofer und die übrigen Räte reagierten alarmiert. Der Wartenberger Gemeindearbeiter Franz Ganslmaier bestätigte die Darstellung gegenüber der Heimatzeitung ausdrücklich und berichtete von weiteren konkreten Fällen unter Nennung der Namen der Beteiligten. Er habe diese angesprochen und gesagt, dass das so gar nicht gehe. Und die Betroffenen hätten nicht einmal ein besonderes Unrechtsbewusstsein entwickelt. Sie hätten sich sogar damit gerechtfertigt, „das bisschen“ müsse doch drin sein.

Erst als Standrohre mit Zähler angeschafft worden seien, sei deutlich geworden, was bei einigen Aktionen an Kubikmetern Wasser durchrausche. Beide waren sich einig, dass nicht nur die Zahl der privaten Pools und Teiche zunehme, sondern auch die Größe, was das Problem wachsen lasse.

Nicht ganz ernst gemeint war die Bemerkung Steiners in der Sitzung, Drohnen zur Beobachtung einzusetzen. Aber der Chef übers Leitungsnetz wollte einfach mal seinem Ärger Luft machen. Da war er bei dem Gremium genau richtig. Das Thema bleibt auf der Agenda.

Klaus Kuhn

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