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Informationstag in Berglern 

Alles bereit für die Jugendfeuerwehr

Die Feuerwehr Berglern geht Anfang 2018 offiziell mit einer eigenen Jugendfeuerwehr an den Start. Ein Informationstag machte den Verantwortlichen am Samstag Mut. Gleich 15 junge Berglerner im Alter von 12 bis 18 Jahren waren gekommen. Obendrein hat die Feuerwehr bereits bereits jetzt drei Jugendliche in ihren Reihen.

Berglern – Als Starthilfe hatte die Gemeinde alle jungen Bürger in der Altersgruppe angeschrieben: 188 Briefe gingen raus. Die Feuerwehr selbst hatte einen erheblichen Material- und Personalaufwand betrieben, um den Nachmittag interessant zu gestalten. Viele Aktive unterstützten Kommandant Alexander Gerbl sowie die Jugendleiter Daniela Vohburger und Martin Maierthaler. Das zahlte sich aus: So konnte Gerbl nach einer kurzen Begrüßung gleich drei Gruppen bilden. Bürgermeister Simon Oberhofer freute sich gewaltig, dass der Aufruf einen solchen Erfolg gehabt hatte. Eine Jugendfeuerwehr sieht er als unbedingt notwendig an. „Wir machen das“, kündigte er im Gespräch mit unserer Zeitung mit Blick auf den Gemeindehaushalt 2018 an.

Für die jungen Interessenten gab es eine Menge zu sehen. Die Freiwilligen hatten Stationen mit Fahrzeug- und Gerätekunde, First Responder sowie weiteren Themen aufgebaut. Auf Tischen war das Kleinmaterial ausgestellt, die Fahrzeuge standen mit geöffneten Türen und Klappen vor der Halle. Auch die Möglichkeiten in Aus- und Fortbildung wurden vorgestellt, zudem die Schutzausrüstung von Jugendfeuerwehrleuten. Später bauten die Großen noch einen vollständigen Löschangriff auf.

In der Nachwuchstruppe solle es aber nicht nur ernst zugehen, kündigte Maierthaler an, der zugleich Vorsitzender ist. Man habe sich selbstverständlich intensiv vorbereitet, indem sich die Jugendleitung etwa beim Kreisjugendwart Martin Kowalski Unterstützung geholt, aber auch bestehende Jugendfeuerwehren besucht habe. „Der Spaß wird nicht zu kurz kommen“, versprach er.

Für die 15 jungen Berglerner war es ein enorm dichter Nachmittag, voll mit Eindrücken und Informationen. Daniela Vohburger meinte zur Heimatzeitung: „Jetzt hoffen wir natürlich, dass wir wirklich welche begeistern können.“  klk

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