Volles Haus, kurze Rede, starkes Buffet: Berglern spendierte den Ehrenamtlichen am Sonntag einen geselligen Abend mit abwechslungsreichem Buffet. foto: kuhn

Empfang für Ehrenamtliche

Mutmacher und Heimatverschönerer

Berglern - Die Gemeinde Berglern lässt sich nicht lumpen. Jahr für Jahr lädt sie die Ehrenamtlichen ein und dankt ihnen mit einem schmackhaften Buffet.

Rund 140 Ehrenamtliche waren am Sonntagabend zu einem geselligen Abend eingeladen. Die Gemeinde Berglern spendierte beim Neujahrsempfang wieder das Buffet in der Sportgaststätte. Bürgermeister Simon Oberhofer dankte den Aktiven der Vereine und sonstigen Institutionen. Sie würden dazu breitragen, „dass die Menschen nicht den Mut verlieren, und dass unsere Gemeinschaft von Berglern ein Ort bleibt, in dem es ein liebenswertes und lebenswertes Leben gibt“.

Bei seiner Rede musste sich Oberhofer kurz halten. Mike Ludwig und sein Team tischten die Speisen pünktlich auf. Die Ansprache begann dagegen mit fünf Minuten Verspätung. Als der Wirt mit den heißen Platten ein- und zu großer Form auflief, sagte der Rathauschef mit verschmitztem Lächeln: „Ich spreche die erlösenden Worte: Das Buffet ist eröffnet.“

In den zehn Minuten zwischen Begrüßung und dem kalt-warmen Buffet dankte Oberhofer und gab einen Überblick über die aktuellen Themen der Gemeinde. Die Auflistung der 21 Vereine aus Berglern entfiel, eben des Zeitdrucks wegen. „Vielleicht mache ich das ja nächstes Jahr wieder“, meinte der Bürgermeister. Manche hob er hervor: die Feuerwehr mit den First Respondern und den Sportverein Eintracht Berglern, der das Sportheim in einer Zeit ohne Pächter am Leben erhalten hat. „Wer weiß, ob die Gaststätte bei einem länger anhaltenden Leerstand nochmals eröffnet worden wäre.“ Er nannte den Kulturverein und erinnerte an die anstehenden Theateraufführungen.

Auch den Asyl-Helferkreis, der am heutigen Dienstag einen eingetragenen gemeinnützigen Verein gründen möchte, erwähnte der Rathauschef. Ausdrücklich lud er dazu ein, sich hier einzubringen (Versammlung heute um 19 Uhr im Sitzungssaal im Feuerwehrhaus). Laut Oberhofer fehlen in Berglern noch mindestens elf belegbare Plätze für Flüchtlinge. Nach der Verteilungsquote im Landkreis müssten in der Gemeinde 62 Asylbewerber unterkommen. Bisher sind es 41.

Bei seinem Schnelldurchgang durch die Gemeindepolitik nannte er das Kraftwerk an der Sempt und die Photovoltaik-Anlage, die jetzt endlich vorankämen. Auch erinnerte er daran, dass die Gemeinde jetzt in den Breitbandausbau einsteige und dabei teilweise Glasfaserkabel in jedes Haus verlege. Ein weiteres Projekt ist der Austausch der Innenbeleuchtung von Grundschule und Mehrzweckhalle.

Den Ehrenamtlichenempfang rundeten die Berglerner Bläser mit ihrer Musik ab. Kristina Krieger und Claudia Baumgartner (Flöte), Hans Huber (Klarinette), Georg Neumaier (Trompete) und Georg Deutinger (Posaune) spielten auf. Das Ensemble rund um Antonia Lex braucht Verstärkung. Proben sind samstags um 17 Uhr im Gemeindesaal.

Klaus Kuhn

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