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Seniorentelefon und Ruhebank-Offensive

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Gemütlichkeit ist Trumpf: Bänke wie diese an der Ecke Siedler-/Freisinger Straße werden in Berglern gesponsert. Der Seniorenbeirat freut sich über weitere Beiträge dieser Art.
Gemütlichkeit ist Trumpf: Bänke wie diese an der Ecke Siedler-/Freisinger Straße werden in Berglern gesponsert. Der Seniorenbeirat freut sich über weitere Beiträge dieser Art. © Klaus Kuhn

Viel nachzuholen hat der Seniorenbeirat von Berglern im gerade begonnenen Jahr. Coronabedingt ist vieles zuletzt einfach nicht möglich gewesen, aber Vizebürgermeister und Seniorenreferent Otmar Lerch hat sich dennoch zusammen mit dem Gremium einiges vorgenommen. Unsere Zeitung hat mit ihm über seine Ziele gesprochen.

VON KLAUS KUHN

Berglern - So will Lerch dem Beispiel der Wartenberger folgen und erfahren, was sich die Zielgruppe denn so alles wünscht. Allerdings möchte er das nicht mit dem gewaltigen Aufwand tun, den die Seniorenreferenten in Wartenberg betrieben haben. Ihm reiche erst einmal ein Telefon. Das ist mittwochs von 9 bis 12 Uhr besetzt und hat die Nummer (01 51) 74 57 87 14. Lerch lädt dazu ein, sich dieser Nummer zu bedienen, um Anliegen, Wünsche, aber auch etwaige Mängel aller Art mitzuteilen. Lerch sagt, er sei neugierig, „was dabei alles herauskommt“.

Doch es gibt noch mehr zu tun. Zum Beispiel werden Ruhebänke an vernünftigen Standorten im Ort aufgestellt. „Wir haben freundliche Sponsoren gefunden“, freut sich Lerch und nennt Hans Forster jun., der eine Bank an der Einmündung der Siedler- auf die Freisinger Straße gesponsert habe und die sogar schon aufgestellt sei.

Altbürgermeister und Ehrenbürger Herbert Knur sei diesem Beispiel gefolgt, wobei hier der Standort noch nicht ganz feststehe. Adrian Scharl sei sogar mit zwei Bänken dabei, eine an der Eittinger Straße und eine im Bereich des von ihm projektierten Supermarkts. Lerch macht deutlich, dass er sich freuen würde, wenn noch mehr Sponsoren gefunden werden könnten.

Gemütlich sind sie ja, die Möbel für den Straßenraum. Es soll aber auch Bildungsarbeit geleistet werden. Lerch hat schon erste Ideen nach der gut angenommenen „Bankerlwanderung“. Nun könnte man von Feldkreuz zu Feldkreuz laufen und dabei vielleicht auch die eine oder andere Kapelle einbeziehen. Er schließt nicht aus, dass bei dieser Wanderung der eine oder andere Sanierungsbedarf zutage treten und dann auch dokumentiert werden könnte.

Aber auch die Spielplätze könnten Ziele solcher Wanderungen sein, so der Seniorenreferent – wissend, dass gerade hier die Gemeinde in der Vergangenheit fleißig investiert hat.

Lerch macht aber auch deutlich, dass das nur erste, ausbaufähige Ideen seien. Was durch die Pandemie total zum Erliegen gekommen sind, seien die öffentlichen Sitzungen des Seniorenbeirats im Café „Foko. Diese sollen in diesem Jahr wieder aufgenommen werden. Termine kann er noch nicht bekannt geben. Er sagt aber zu, diese rechtzeitig via Zeitung zu veröffentlichen. „Wir tagen ja grundsätzlich öffentlich“, sagt Lerch und macht klar, dass dabei eine weitere Möglichkeit für alle Mitglieder der Zielgruppe bestehe, Anregungen aller Art vorzubringen.

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