Besseren Lärmschutz für Pastetten gefordert

Pastetten - Pastetten wappnet sich für die A 94: Die Gemeinde will den Zustand der Straßen dokumentieren und fordert mehr Lärmschutz.

Die Feld- und Teerstraßen im Gemeindegebiet Pastetten werden derzeit auf eine harte Probe gestellt. Baustellenfahrzeuge, die an der A 94 arbeiten, zerstören Flurbereinigungswege und Teile der geteerten Straßen. In der jüngsten Gemeinderatssitzung regte Matthias Zimmerer an, eine Garantie zu bekommen, dass die Fahrbahnen nach Ende der Baumaßnahmen neu geteert werden.

In einem Gespräch habe die Autobahndirektion den Ersatz für beschädigte Straßenbeläge signalisiert, beruhigte Cornelia Vogelfänger. „Wir haben bereits auf der Poigenberger und auf der Zeilerner Straße eine Bestandsaufnahme gemacht, damit wir nachweisen können, dass die Straßen nicht schon vorher kaputt waren.“ Auf Zimmerers Anregung hin soll nun auch der Zustand der Straße nach Moosstetten festgehalten werden. Markus Stanner schlug außerdem eine Flurbereinigung nach Abschluss der Baumaßnahmen vor, da die Schnellstraße viele Felder durchschneiden wird.

Auch der Lärmschutz, besonders für den Ortsteil Poigenberg, war erneut Thema in der Sitzung. Der von der Autobahndirektion vorgeschlagene Lärmschutz ist der Gemeinde noch nicht stark genug. „Der Lärm wurde hier auf den Punkt genau vorberechnet und soll von der vorgesehenen Maßnahme ausreichend zurückgehalten werden. Wir wollen aber auf jeden Fall aktuelle und unabhängige Messungen, wenn der Betrieb läuft“, meinte Vogelfänger. Sollte der im Voraus ermittelte Wert beim Betrieb der Straße überschritten werden, würde die Behörde den Lärmschutz automatisch verbessern.

Laut der Vorausberechnung käme die Höchstbelastung aber erst im Jahr 2015 auf die Anwohner zu. Läge die Lärmbelastung zwar nicht über dem berechneten Wert, sei für die Gemeinde aber dennoch zu hoch, müsse sie selbst für einen besseren Schutz bezahlen. Rund eine halbe Million Euro wären dafür fällig.

„Der aktuelle Stand zum Thema Lärmschutz ist für uns nicht befriedigend“, so die Bürgermeisterin. Wenigstens habe die Autobahndirektion eine ausreichende Abschirmung des Pastettener Ortsrands im Südwesten bis zur Staatsstraße 2332 zugesichert. (vam)

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