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Beten, dass A 94 bald fertig wird

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Stießen auf das neue Jahr an (v. l.): Pater Johannes Streitberger, Gemeindereferentin Manuela Steck, Pfarrvikar Janusz Budner, Bürgermeisterin Cornelia Vogelfänger (Pastetten), Diakon Peter Winkler und Bürgermeister Ferdinand Geisberger (Buch). foto: Ostermeier
Stießen auf das neue Jahr an (v. l.): Pater Johannes Streitberger, Gemeindereferentin Manuela Steck, Pfarrvikar Janusz Budner, Bürgermeisterin Cornelia Vogelfänger (Pastetten), Diakon Peter Winkler und Bürgermeister Ferdinand Geisberger (Buch). foto: Ostermeier

Buch am Buchrain - Musik, gute Laune und einen lustigen Jahresrückblick - das gab es beim Neujahrsempfang der beiden Gemeinden und Pfarreien Buch am Buchrain und Pastetten.

Die Veranstaltung begann mit einem Gottesdienst in der Bucher Pfarrkirche St. Martin, der vom Seelsorgeteam (Pater Johannes Streitberger, Gemeindereferentin Manuela Steck, Diakon Peter Winkler und Pfarrvikar Janusz Budner) und vielen anderen Bürgern gestaltet wurde. Anschließend ging es im Gemeindehaus weiter. Cornelia Vogelfänger, Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Pastetten, begrüßte die Gäste und erinnerte an das „einschneidende Ereignis“ aus dem vergangenen Jahr: die Eröffnung des neuen Autobahnabschnitts Forstinning-Pastetten.

Dies habe viele positive, aber auch negative Auswirkungen für die Kommune gebracht. „Der Verkehr hat sich leider genauso entwickelt, wie wir es befürchtet hatten, obwohl es uns davor niemand glauben wollte“, sagte die Bürgermeisterin aus Pastetten. Trotzdem müsse man dankbar sein, wenn man von Katastrophen wie in Fukushima verschont bleibt.

Auch Pater Streitberger äußerte sich zum neuen Abschnitt der A 94. Vor allem für die Bewohner der Gemeinden Reithofen, Harthofen und Forstern sei der erhöhte Verkehr eine extreme Belastung. „Wir können nur beten und hoffen, dass die Autobahn bald weitergebaut wird.“

Streitberger blickte außerdem auf ein kirchliches Ereignis im letzten Jahr zurück: die Gründung des Pfarrverbandes Maria Tading. Die Kommunen Pastetten, Forstern, Buch am Buchrain und Hohenlinden bilden diesen Verband. Der Pfarrverbandsleiter berichtete, dass es anfangs viele Befürchtungen von Bürgern gab. Es habe sich aber gezeigt, dass alle vier Gemeinden gleichberechtigt seien. „Bei einem Pfarrverband geht es um das Miteinander. Er bietet die Chance, voneinander zu lernen“, erklärte Streitberger. Er dankte für die gute Zusammenarbeit, aber man müsse trotzdem noch mehr zusammenwachsen.

Buchs Bürgermeister Ferdinand Geisberger und Manuela Steck erinnerten in einem vorbereiteten Dialog auf lustige Art und Weise an Geschehnisse aus 2011. Sie schlüpften dabei in die Rollen des Rat- und des Pfarrhauses. Thema Mobilfunkmast: „Kaum hat es einen Vorschlag für einen Platz gegeben, gab es Protestaktionen und Unterschriften dagegen“, sagte Steck. „Aber wenn’s bei einer Beerdigung jemanden umhaut, meckern alle, weil der Rettungsdienst nicht erreicht werden kann“, so der Kommentar von Geisberger.

Weiter ging’s um den Namen der Autobahnausfahrt, die Eurokrise, den DSL-Ausbau in Buch, die Glockenweihe in Harthofen, den Pfarrverband und vieles mehr. Die Zuschauer waren von der kabarettistischen Darbietung der beiden begeistert. Der Bucher Dreigesang sorgte für Musik. mot

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