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Vom Feste die Reste: Die Mitarbeiter des Stadtbauhofs machten am Neujahrstag Erdings Straßen und Plätze wieder sauber.

Bilanz der Rettungskräfte

Ruhigstes Silvester seit Jahren

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Erding - Der Kontrast hätte größer nicht sein können: Terror-Alarm in München und das friedfertigeste Silvester seit Jahren in Erding. Die Rettungskräfte ziehen eine posivitive Bilanz über den Jahreswechsel.

Der schwerste Zwischenfall am letzten Tag des Jahres ereignete sich an Silvester gegen 16 Uhr auf der B 388 auf Höhe Sonnendorf (Gemeinde Inning). Ein Taufkirchener (27) hatte laut Dorfener Polizei verbotswidrig mit seine VW Golf überholt. Dabei übersah er den Renault Clio, mit dem eine 18-Jährige aus Inning soeben auf die Bundesstraße abgebogen war. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 18 000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Der erste Straftäter 2016 wurde am Neujahrsmorgen in Dorfen geschnappt – mit Hilfe von Kommissar Zufall. Einem Dorfener (55), der seinen Hund ausführte, fiel auf, dass ihm ein Mann auf dem Fahrrad seiner Gattin entgegen kam. Er stoppte den Dieb, dem jedoch die Flucht gelang. Aufgrund der guten Täterbeschreibung konnte der Dieb rasch gefasst werden. Es handelt sich um einen 28 Jahre alten Asylbewerber. Er wurde angezeigt.

Ansonsten blieb es sehr ruhig. Florian Leitner von der Erdinger Polizei berichtet von gerade einmal 16 Einsätzen in der Nacht – sehr wenig für den Jahreswechsel. Der Abend begann mit einem Verkehrsunfall auf der Taufkirchener Kreuzung, bei dem aber nur Sachschaden entstand. Die erste Alkoholleiche musste bereits gegen 21 Uhr aus einem Lokal in Aufhausen geholt und ins Klinikum gebracht werden. „Für mich war es das ruhigste Silvester, seit ich bei der Polizei bin“, resümierte Hauptkommissar Leitner.

Die Feuerwehren mussten in der Nacht kein einziges Mal ausrücken. Da es am Donnerstag den ganzen Tag über geregnet hatte, ging die bis dahin erhöhte Waldbrandgefahr stark zurück. Heuer ging auch keine Mülltonne in Flammen auf, weil Raketenreste zu früh entsorgt worden waren. Der erste Alarm am Freitag gegen 10.30 Uhr galt den Wehren Eitting, Niederding und Erding sowie der Wasserwacht: Im Mittleren Isarkanal waren zwei Rehe gesichtet worden.

Die Integrierte Leitstelle Erding berichtet für die Kreise Erding, Ebersberg und Freising insgesamt zehn Feuerwehr- und 120 Rettungsdiensteinsätze.

Viel Arbeit gab es in der Notaufnahme des Erdinger Klinikums. Zwischen Mitternacht und 6 Uhr kamen zwölf Patienten an, in den Morgenstunden waren es weitere acht. Mit Silvester in Verbindung gestanden haben dürften drei Alkoholvergiftungen, zwei Verletzungen durch Scherben sowie eine blutendete Hand, in der ein Böller explodiert war,

Der größte Andrang herrschte vor der Notfallpraxis der Ärztlichen Gemeinschaftsdienstes ebenfalls im Klinikum. Die Hausärzte waren ab Silvestermorgen erheblich gefordert.

Ein Neujahrsbaby gibt es am Klinikum heuer nicht zu feiern, dafür zwei Neugeborene an Silvester.

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