Flugzeug bei Ravensburg abgestürzt: Drei Tote

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Freuen sich sehr, dass sie beide beim Nachwuchsförderpreis Musica Bavariae gewonnen haben: Anna Hörmannsdorfer (l.) und Pia Surkau. 

Nachwuchsförderpreis Musica Bavariae 

Beste Freundinnen und Engelsstimmen

Gleich doppelten Grund zur Freude gab es beim Kinder- und Jugendchor Stella Cadente in Bockhorn, als gleich zwei Mitglieder beim Nachwuchsförderpreis Musica Bavariae die Nase vorne hatten. Pia Surkau und Anna Hörmannsdorfer belegten Platz eins und zwei.

Bockhorn – „Heuer hab ich mir gedacht, das wär jetzt was für die beiden“, schildert Angermaier. Sie habe, trotz 19 Jahren als Chorleiterin, zum ersten Mal eine Bewerbung in die Wege geleitet. „Der Wettbewerb war vorher kein Thema, aber bei den beiden Mädchen hat’s einfach gepasst.“ Also bewarben sich Pia Surkau (11) und Anna Hörmannsdorfer (12) für den Gesangswettbewerb. Von beiden Mädchen wurde eine CD mit Liedern eingeschickt, und sie schafften es aus 120 Einsendungen unter die besten Zehn. Das bedeutete: Die Nachwuchssängerinnen fuhren zum Vorsingen vor der Fachjury nach München. Aufgeregt waren beide, denn sie mussten gleich drei Lieder präsentieren: ein Stück eigener Wahl sowie die Weihnachtslieder „Stille Nacht, heilige Nacht“ und „Es werd scho glei dumpa“. Den Realschülerinnen gelang das mit Bravour.

Pia belegte den ersten Platz und Anna dicht dahinter den zweiten. „Ich konnte es am Anfang gar nicht glauben, dass ich es geschafft habe, dann hab ich mich riesig gefreut und auch gleich gefragt, ob Anna auch gewonnen hat“, berichtet Pia.

Auch Anna erzählt, sie sei über den Sieg „ganz glücklich“ gewesen. Mit ihrer Freude waren die Mädchen nicht alleine, denn der gesamte Bockhorner Chor sei aus dem Häuschen gewesen, so die Chorleiterin. „Allzu überraschend war das für mich allerdings nicht, denn die Mädchen saugen alles auf, was man ihnen beibringt und setzen es auch sofort um. Aber es ist natürlich echt schön, dass die beiden sich füreinander und miteinander freuen können.“ Besser hätte es für die besten Freundinnen wohl kaum laufen können: Sie können sich gemeinsam zu „Engelstimmen“ ausbilden lassen.

Nach dem Wettbewerb ging die Arbeit für die beiden Bockhornerinnen erst richtig los. Denn die Mädchen haben neben einem Preisgeld, das mit dem Chor geteilt wurde, Rollen als „Hiatamadl“ beim Münchner Weihnachtssingen „Heilige Nacht“ mit Enrico de Paruta gewonnen. Dafür muss natürlich geübt werden. Fast jeden freien Samstag müssen sie seit Juli in München zum Unterricht angetreten. „Wir proben dort schon die Lieder fürs Weihnachtssingen und üben, dass unsere Stimmen professioneller klingen“, berichtet Anna. Ihre Chorleiterin fügt hinzu: „Die Zwei werden in München in Theater und Gesang von hochkarätigen Lehrern geschult – es ist ein Geschenk für die beiden.“

Vor ihrem großen Auftritt hätten die künftigen Engelsstimmen auch schon Lampenfieber, gestehen sie, „aber weniger als vor dem Vorsingen“, erzählt Anna. Mit dieser Einstellung klappt es dann vielleicht später auch, als Sängerin Karriere zu machen. Immerhin hat Alice Merton – die Senkrechtstarterin 2016 mit ihrem Hit „No Roots“ – auch mal als Engelsstimme angefangen.

Ein Konzert gibt der Kinder- und Jugendchor Stella Cadente am 5. November in der Pfarrkirche Bockhorn.

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