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Ein adäquates Umfeld für eine „echt starke Truppe“

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Von: Friedbert Holz

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Mit Fahnenabordnungen und kirchlichem Segen wurde der Erweiterungsbau von Feuerwehr und Bauhof eingeweiht. Am Pult: Bürgermeister Lorenz Angermaier.
Mit Fahnenabordnungen und kirchlichem Segen wurde der Erweiterungsbau von Feuerwehr und Bauhof eingeweiht. Am Pult: Bürgermeister Lorenz Angermaier. © Gabriele Gams

Der gemeinsame Erweiterungsbau von Feuerwehr und Bauhof in Bockhorn wurde eingeweiht.

Bockhorn – „Hier ist etwas gewachsen und neu zusammengefügt worden, was auch zusammen passt. Ein Bereich, der vielseitigen Nutzungsbedürfnissen voll entspricht“: Bürgermeister Lorenz Angermaier zeigte sich sehr zufrieden, als er am Samstag bei einer Einweihungsfeier der Bevölkerung den gemeinsamen Erweiterungsbau von Feuerwehr und Bauhof vorzeigen durfte.

Der Umbau wurde vor zwei Jahren begonnen. „Wer draußen vorbei fährt, stellt kaum fest, dass hier nun etwas ganz anderes steht als zuvor. Auch war nicht zu spüren, dass während der Arbeiten der Betrieb weiter gelaufen ist, es war quasi ein schleichendes Sanierungsprojekt“, so der Rathauschef.

Tatsächlich war über die Jahre ein wachsender Raumbedarf für beide Bereiche entstanden: Der Bauhof war längst an seine Grenzen gestoßen, hatte die alte Waschhalle an die Feuerwehr abgegeben, um deren Gerätefahrzeug Dekontamination zu stationieren, das für den gesamten Landkreis dort geparkt ist. Also musste eine neue Halle entstehen, um Waschzentrum und Bauhoffahrzeuge unterzubringen. Auch die Umkleide der Feuerwehrleute wanderte von der Fahrzeughalle in einen neuen Anbau, die Werkstatt kam von der Süd- auf die Nordseite des bestehenden Gebäudes an der Kreisstraße.

„Nun, da wir auch die Einfahrt verlegt haben, kann die Feuerwehr ungestört durch den Bauhof agieren und bei Einsätzen sofort ausrücken“, erklärte Bauhofleiter Rupert Krämer bei einem Rundgang. Schließlich wurden neue Sanitärräume und eine neue Heizung installiert, Wände durchbrochen und Böden gefliest, aus Toren wurden Fenster und umgekehrt.

Angermaier hob weiter hervor, dass der Weg, Bauhof, außen liegenden Recyclinghof und Feuerwehr-Areal gemeinsam weiter zu entwickeln, und dies alles auf einer einzigen Fläche, sehr sinnvoll sei. „Jetzt haben wir ein adäquates Umfeld geschaffen für die Leute, die hier arbeiten, technisch auf der Höhe der Zeit und dem Ehrenamt einer Freiwilligen Feuerwehr gegenüber auch gerecht.“

In diesem Zusammenhang lobte er die Wehr, die mit Fahnenabordnungen auch aus Grünbach, Kirchasch und Eschlbach vertreten war, ebenso wie das Bauhof-Team: „Ihr seid eine echt starke Truppe.“ Immerhin hatten Feuerwehr- und Bauhof-Personal den Hofbereich festlich dekoriert, für eine kleine Küche in der Waschhalle gesorgt, sich um die Bewirtung beim anschließenden Dorffest gekümmert. „Wir haben auch den Spielanhänger des Kreisfeuerwehrverbands geholt, um den Kindern etwas Abwechslung zu bieten: mit virtuellem Löschen am Simulator, Videovorführungen, Spritz-Übungen auf Büchsen und Tennisbälle“, erklärte Jugendfeuerwehr-Sprecherin Johanna Herrling.

Freilich bekam die neue Anlage von Pater Philipp Iwanowski auch den kirchlichen Segen: Wo sonst Löschwasser eine Rolle spielt, verteilte er Weihwasser mit einem Birkenzweig und den Worten, „dass besonders heutzutage Dienen für andere uns als Christen auszeichnet“.

In Grußworten betonte Kommandant Thomas Lampl die Bedeutung des neuen Gebäudes und seiner Funktionen und stellvertretender Landrat Rainer Mehringer den hohen Wert des Ehrenamts. Die Gäste konnten die neue Anlage besichtigen, bevor unter musikalischer Begleitung von Anton Schlehhuber und seiner drei Kollegen das Dorffest begann – ein Treffpunkt für Jung und Alt bis in den späten Abend.

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