Der erste Bauernmarkt in Bockhorn war sehr beliebt. Deshalb soll daraus eine Tradition entstehen. Außerdem wurde im Gemeinderat über eine Kindergarten-Erweiterung diskutiert.
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Bockhorns Bürgermeister Lorenz Angermaier wünscht sich, dass ein Verein oder eine andere Gruppierung die Organisation des Bauernmarkts übernimmt.

Ein Verein soll übernehmen

Bockhorn will Organisierung des Bauernmarkts abgeben

Der erste Bauernmarkt in Bockhorn war sehr beliebt. Deshalb soll daraus eine Tradition entstehen. Außerdem wurde im Gemeinderat über eine Kindergarten-Erweiterung diskutiert.

Bockhorn – Er kam bei der Bevölkerung gut an, der erste Bauernmarkt auf der Fläche zwischen Rathaus und Kirche. Und so landeten schnell Anfragen bei Bürgermeister Lorenz Angermaier (FWG/Bürgerliste Kirchasch), ob daraus nicht eine schöne Tradition entstehen könne. Der Gemeindechef gab diese Anregung in der jüngsten Gemeinderatssitzung nun weiter mit der Bitte, sich über ein Konzept dazu Gedanken zu machen.

Entgegen der Meinung von Bernhard Stein (CSU), dass die Organisation eines solchen Marktes Sache der Gemeindeverwaltung sei, sucht der Bürgermeister nach einem Verein oder einer anderen Gruppierung, „die dieses Thema mit viel Begeisterung und Liebe zur Sache voran treiben kann“.

Der nächste Bauernmarkt am 4. Juli

Zwar könne die Gemeinde einen ersten Anschub leisten, doch um eine professionelle Fortsetzung müssten sich dann andere kümmern, so Angermaier. Der nächste Bauernmarkt ist für 4. Juli geplant, im Gemeindeblatt soll demnächst ein Aufruf für Interessierte an einer Organisation erscheinen.

Ein anderes Thema verlangt hingegen Schnelligkeit: Weil im bestehenden Kindergarten Bockhorn kein Platz mehr ist für acht Neuaufnahmen im Herbst, müssen kirchliche und weltliche Gemeinde über eine Möglichkeit zur Aufstockung beraten.

Ordinariat und Landratsamt müssen Kindergarten-Ausbau zustimmen

Derzeit hat der Kindergarten eine Betriebserlaubnis für 115 Kinder. Für mehr Kinder wäre die Einverständnis von Ordinariat und Landratsamt erforderlich.

Sollten der kirchliche Träger und die übergeordnete Behörde einer Erweiterung um acht Plätze zustimmen, bliebe aber immer noch die ebenfalls ungelöste Frage nach mehr Personal. Falls keine Genehmigung erfolgt, sei eine Lösung mit Containern auf dem Platz vor dem Pfarrheim zu überlegen, so der Bürgermeister.

Parkplätze für den geplanten Kindergarten in Grünbach

A propos Kindergarten-Erweiterung: Demnächst werden sich Vertreter der Verwaltung, die Gemeinderäte der Grünbacher Liste sowie die entsprechenden Grundstücksbesitzer treffen, um ein mögliches Parkplatz-Areal gegenüber dem geplanten neuen Kindergarten in Grünbach zu erörtern.

Dazu meinte Heinz Schoder, Geschäftsführer der Gemeindeverwaltung: „Im Rahmen einer so genannten Grunddienstbarkeit wäre die unbefristete Überlassung eines privaten Geländes für einen einmalig zu entrichtenden Betrag denkbar“. In einer der nächsten Gemeinderatssitzungen soll es zu diesem Thema mehr Informationen geben.

Friedbert Holz

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